Stadtlabore, Makerspaces und Digitalwerkstätten
Mit Ankerorten des digitalen Wandels smarte Städte und Regionen gestalten
Externe Veröffentlichungen, 2026, vierfarbig, zahlreiche Abbildungen, Fotos und Grafiken, Bestellungen Printexemplare: publikationen.bbsr@bbr.bund.de, Stichwort: Ankerorte, 76 S.
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Inhalt
Digitalisierung bleibt für viele Menschen abstrakt, solange sie nicht konkret erfahrbar ist. Viele Kommunen reagieren darauf, indem sie Ankerorte des digitalen Wandels schaffen – Räume, in denen Bürgerinnen und Bürger digitale Stadtentwicklung unmittelbar erleben, ausprobieren und mitgestalten. Sie nennen sich Stadtlabore, Makerspaces oder Digitalwerkstätten und machen Smart-City-Themen für den Alltag greifbar.
„Ankerorte des digitalen Wandels“ ist ein Oberbegriff für unterschiedliche Modelle, die von Kommunen realisiert werden. Sie sind dabei stets physische – teils auch mobile – Räume, in denen Information, Beteiligung und digitale Bildung zusammenkommen. Sie machen Digitalisierungsprozesse für Bürgerinnen und Bürger erlebbar und schaffen zugleich Plattformen für Austausch und Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft. Damit übernehmen sie eine vermittelnde Funktion zwischen strategischer Smart-City-Planung und lokaler Umsetzung.
Grundlage der Ergebnisse sind die Erfahrungen von über 50 Einrichtungen, die im Rahmen des Bundesförderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ entstanden sind. Auf Basis der empirischen Auswertung zeigen sich fünf Grundtypen von Ankerorten, für den die Studie Ziele, Zielgruppen, Formate und Kooperationsmodelle skizziert und zentrale Erfolgsfaktoren aufzeigt.