Externe Veröffentlichungen,

Indirekte regionalwirtschaftliche Effekte der Smart City

Wie digitale Lösungen Wirtschaftsstandorte stärken

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Sandra Wagner-Endres, Felix Zierz, Nedo Bartels, Anna Theobald, BBSR (Hrsg.)

Externe Veröffentlichungen, 2026, zahlreiche Fotos und Grafiken, vierfarbig; Bestellung Printausgabe per E-Mail: publikationen.bbsr@bbr.bund.de, Stichwort: Regionalwirtschaftliche Effekte Smart City, 54 S.

Inhalt

Die vorliegende Studie untersucht, welche indirekten regionalwirtschaftlichen Effekte kommunale Smart-City-Maßnahmen im Rahmen des Programms „Modellprojekte Smart Cities“ (MPSC) entfalten – und vor allem wie diese Wirkungen von kommunalen Akteuren wahrgenommen, begründet und kommuniziert werden. Während direkte Effekte wie effizientere Verwaltungsprozesse oder bessere Dienstleistungen zunehmend gut sichtbar sind, bleiben standortbezogene Folgewirkungen wie Imagegewinne, Attraktivitätssteigerungen oder neue Kooperationsformen häufig im Hintergrund.

Genau diese indirekten Effekte stehen im Zentrum der Analyse. Anhand von fünf vertieften Fallstudien – von smarten Infrastrukturen bis hin zu Innovations- und Gründungsorten – wird gezeigt, welche Wirkannahmen in der kommunalen Praxis eine Rolle spielen und mit welchen Argumentationsmustern diese Effekte gegenüber Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit vermittelt werden. Damit rekonstruiert die Studie zentrale Narrative, die Smart-City-Projekte über ihre unmittelbare technische Wirkung hinaus legitimieren.

Die Ergebnisse verdeutlichen: Indirekte regionalwirtschaftliche Effekte sind zwar schwer messbar, aber wichtig für die politische Akzeptanz und langfristige Verstetigung von Smart-City-Vorhaben. Die Studie bietet daher eine praxisorientierte Argumentationshilfe mit typischen Narrativen und Formulierungsbausteinen sowie Ansatzpunkten für eine verbesserte Indikatorik. Ergänzt wird dies durch eine Checkliste, die Kommunen dabei unterstützt, indirekte Effekte systematisch zu reflektieren, zu kommunizieren und in Entscheidungsprozesse zur Stadt- und Regionalentwicklung einzubetten.
 

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