Und plötzlich geht gar nichts mehr - kommunale Resilienz in Katastrophen
Und plötzlich geht gar nichts mehr: Der Difu-Dialog nimmt den jüngsten Stromausfall in Berlin zum Anlass, die Bewältigung von Katastrophenfällen in Kommunen zu reflektieren. Im Fokus steht das Zusammenspiel zweier Ebenen kommunaler Resilienz, die in der Praxis eng zusammenwirken, planerisch jedoch häufig getrennt betrachtet werden: technische und soziale Infrastrukturen.
Technische Infrastrukturnetze wie Strom, Gas, Wasser oder der ÖPNV gelten als störungsanfällig und verwundbar. Entsprechend gibt es für sie Katastrophenschutz- und Notfallpläne, um die Auswirkungen von Ausfällen auf die Bevölkerung möglichst gering zu halten. Doch welche Rolle kann die Bevölkerung vor Ort selbst in solchen Situationen spielen?
Im Katastrophenfall zeigen sich in Nachbarschaften vielfältige Reaktionen zivilgesellschaftlicher Akteure: Spontane Selbstorganisation und nachbarschaftliche Unterstützung können eine eigene soziale Versorgungsinfrastruktur bilden. Diese Formen sozialer Bewältigung sind jedoch situativ und lokalspezifisch, nur begrenzt steuerbar und bislang kaum systematisch in kommunale Resilienzstrategien eingebunden.
Der Difu-Dialog bietet Gelegenheit zum Austausch mit zwei Expert:innen und geht der Frage nach, wie durch ein besseres Zusammenspiel „harter“ technischer und „weicher“ sozialer Infrastrukturen die Resilienz von Kommunen gestärkt werden kann.
Moderation
- Lawrence Schätzle, M.A., Difu, Berlin
- Lisa Dreier, M.Sc., Difu, Berlin
Gäste
- Dr. Cordula Dittmer, Akademie der Katastrophenforschungsstelle (AKFS), Berlin
- Leonard Schliesser, Center for Security Studies, ETH Zürich
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Leitung
Lawrence Schätzle, M.A., Difu, Berlin
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Lisa Dreier, M.Sc., Difu, Berlin
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ldreier [at] difu [dot] de
Details
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