Sonderveröffentlichungen,

Für eine bessere Umwelt und mehr Gesundheit – Kooperativ und integriert planen in der Kommune

Veranstaltungsdokumentation. Online-Abschlussveranstaltung vom 25. Mai 2022

Inhalt

Umweltbelastungen zu vermeiden bzw. zu vermindern und gesundheitsfördernde Umweltressourcen zu stärken, ist ein zentrales Anliegen des gesundheitsbezogenen Umweltschutzes. Gesundheitlich relevante Belastungen konzentrieren sich vor allem in sozial benachteiligten Quartieren. Die Kommunen müssen deshalb diese Quartiere und die Bedarfe vulnerabler Bevölkerungsgruppen bei ihren Planungen besonders in den Blick nehmen.

Diese Fragen stellen sich den Kommunen: Wie lassen sich auf kommunaler Ebene gesundheitliche Belange noch besser in umweltrelevante Planungsprozesse integrieren? Welche Schnittstellen zwischen verschiedenen Planungen sind hierfür bedeutend? Wie können die Ämter in den Kommunen so zusammenwirken, dass gesundheitliche Belange in Verwaltung und Kommunalpolitik stärker zum Tragen kommen? Welche Handlungsmöglichkeiten haben dabei die Gesundheitsämter? Welchen Beitrag können die Umweltämter sowie die für Grün-/Freiraumentwicklung und Stadtentwicklung/-planung zuständigen Ämter leisten?

Gemeinsam mit Vertreter*innen aus der kommunalen Praxis, aus Bundes- und Landesbehörden, aus der Wissenschaft und aus Planungsbüros wurden hierzu Empfehlungen erarbeitet, die in eine Handreichung für die Planungspraxis eingeflossen sind. Im Zentrum stehen die Lärmaktionsplanung, die Grün- und Freiraumplanung, die Stadtentwicklungsplanung sowie ihre Querbezüge.

In der in diesem Band dokumentierten Veranstaltung wurden kooperative und integrierte Planungsprozesse diskutiert und gemeinsame Perspektiven entwickelt. Sie wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes vom Deutschen Institut für Urbanistik gemeinsam mit dem Büro LK Argus, Berlin, der Hochschule für Gesundheit Bochum und der Medizinischen Fakultät der Universität Bielefeld durchgeführt und bildete den fachöffentlichen Abschluss des Forschungsprojekts „Kooperative Planungsprozesse zur Stärkung gesundheitlicher Belange - modellhafte Erprobung und Entwicklung von Ansätzen zur nachhaltigen Umsetzung“

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