Sonderveröffentlichungen,

Investitionsbedarfe und finanzielle Tragfähigkeit im „Konzern Stadt Köln“

Szenariobasierte Betrachtungen

U1_SV_Online_Investitionsbedarfe_Köln
Stefan Schneider, Henrik Scheller, Bernhard Koldert (FiFo Köln), Michael Thöne (FiFo Köln)

Sonderveröffentlichungen, 2021, vierfarbig, zahlreiche Abbildungen, 42 S.

Inhalt

Die Bereitstellung von Leistungen und Infrastrukturen der öffentlichen Daseinsvorsorge durch die Kommunen ist stets Veränderungsprozessen und Anpassungsnotwendigkeiten unterworfen gewesen. Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung sind es vor allem die lokalen Auswirkungen verschiedener Megatrends, die neue Anforderungen an kommunale Infrastrukturen begründen. So erfordern z. B. Klimawandel und Digitalisierung, demografischer Wandel und Urbanisierung eine vorausschauende Daseinsvorsorge- und Infrastrukturplanung. Nur so lassen sich sowohl ökologische und soziale als auch fiskalische Nachhaltigkeitsansprüche verwirklichen und die Resilienz von (wachsenden) Städten wie Köln stärken. Um den Risiken und Wechselwirkungen, aber auch Chancen dieser Trends proaktiv und strategisch zu begegnen, bedarf es integrierter kommunaler Planungsprozesse. Zu deren Unterstützung hatte das Deutsche Institut für Urbanistik zusammen mit dem Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstitut an der Universität zu Köln im Auftrag der Stadt Köln und der Stadtwerke Köln zwei integrierte Instrumente zur Erfassung der Infrastruktur- und Investitionsbedarfe des „Konzerns Stadt“ sowie der materiellen Tragfähigkeit bis 2040 entwickelt (siehe Link rechts oben). Auf diesen Vorarbeiten aufsetzend, stehen im Mittelpunkt dieser Veröffentlichung die Entwicklung und Modellierung von Zukunftsszenarien für ausgewählte Infrastrukturbereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge im „Konzern Stadt“. So können anhand von zwei Beispielszenarien exemplarisch die sozial-ökologische Transformation bestehender Infrastrukturen, die dafür erforderlichen Finanzbedarfe und etwaige gesellschaftliche Implikationen modelliert und in Bezug zur fiskalischen Tragfähigkeit des öffentlichen Haushalts gesetzt werden.

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