Altersarmut in Städten – kommunale Steuerungs- und Handlungsmöglichkeiten

Bereich 
Stadtentwicklung, Recht und Soziales
Bearbeiter 
Status 
laufend
Auftraggeber 
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
Themenfelder 
Laufzeit 
2019 bis 2020

Altersarmut (nicht nur) in deutschen Städten wird zunehmen – davon muss allein schon angesichts der Verrentungswelle der geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1964 („Babyboomer“) mit häufig „gebrochenen Arbeitsbiographien“ sowie der Absenkung des Rentenniveaus bis zum Jahr 2030 ausgegangen werden.

Mit Blick sowohl auf den Stand der Forschung als auch kommunale Handlungsstrategien lässt sich jedoch feststellen: Kaum eine Kommune hat die zunehmende Altersarmut bislang explizit zu einem handlungsleitenden Thema gemacht und ist also nur wenig darauf vorbereitet, mit kompensatorischen Maßnahmen Druck aus dieser spezifischen Armutssituation zu nehmen.

Ziel der Kurzstudie ist es daher, sowohl die Literatur- und Datenlage unter dieser Fragestellung näher zu beleuchten, als auch in zwei bis drei Fallstudienstädten konkret zu (hinter-)fragen:

  • Wird das Thema „Altersarmut“ auf der kommunalen Ebene wahrgenommen?
  • Wo werden kommunale Steuerungs- und Handlungsmöglichkeiten gesehen?
  • Wie und in welchen Handlungsfeldern wird konkret gehandelt?
  • Wo lassen sich „Lücken“ bzw. weitere Potenziale identifizieren?