Zusammenhalt braucht Räume – integratives Wohnen mit Zuwanderern

Bereich 
Stadtentwicklung, Recht und Soziales
Bearbeiter 
Status 
laufend
Auftraggeber 
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Themenfelder 
Laufzeit 
2017 bis 2020

Das Difu untersucht in dem Projekt gemeinsam mit der Universität Stuttgart die sozialräumliche Integration von Geflüchteten und deren Vernetzung im städtischen Nachbarschafts- oder im ländlichen Siedlungsgefüge. In einigen Kommunen entstanden und entstehen Wohnprojekte, die sich durch einen integrativen Ansatz auszeichnen. Statt die Konkurrenzsituation der Wohnungssuchenden zu verschärfen, entwickeln sie innovative Lösungen, um den Zusammenhalt im Gemeinwesen zu stärken. Anhand der Bearbeitung und Auswertung von etwa zehn Wohnprojekten sollen Strategien aufgezeigt werden, wie der soziale Zusammenhalt in Wohngebieten gestärkt und wie die Krise des Wohnungsmarktes überwunden werden kann.

Die Ergebnisse werden hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf andere Kommunen geprüft und aufbereitet. Sie münden in unterschiedliche Produkte, die sich an die Forschungs-Community wie auch die kommunale Praxis und Politik wenden.

Projektpartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) und wohnbund e.V.

Gefördert wird das Forschungsprojekt "Zusammenhalt braucht Räume – integratives Wohnen mit Zuwanderern" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderbereich "Zusammenhalt stärken in Zeiten von Krisen und Umbrüchen".

Logo des BMBF mit Förderhinweis

Weitere Informationen:

Dr. Bettina Reimann, Projektleiterin im Difu, Tel. 030/ 39001-191, reimann@difu.de

 

Weitere Informationen: