Kommunaler Klimaschutz,

Mal nachgefragt! Interviews zu Herausforderungen im Klimaschutz

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Arbeitskreis Kommunaler Klimaschutz: Anna Carina Krebs Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Südeifel, Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.), Anna Hogrewe-Fuchs (Bearb.), Esther Biro (Red.), Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (Förd.)

Kommunaler Klimaschutz, 2026, vierfarbig, 8 S.

Inhalt

Anna Carina Krebs, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Südeifel, bestehend aus 64 Ortsgemeinden sowie der Stadt Neuerburg, setzt auf einen praktikablen und wirtschaftlichen Klimaschutz, der weniger auf Konzepte ohne Umsetzungswirkung, sondern auf konsequente Umsetzung mit messbarer Wirkung setzt. Im kommunalen Alltag zeigen sich dabei zahlreiche Synergien zwischen Klimaschutz und anderen Aufgabenbereichen, besonders deutlich im Gebäudemanagement. Mit einer internen Dienstanweisung zum Thema Energie will die Verbandsgemeinde ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und den Energieverbrauch in den kommunalen Liegenschaften systematisch reduzieren und bewusster steuern. Im Fokus steht auch die kommunale Wertschöpfung, damit die Verbandsgemeinde sowie die Ortsgemeinden und Bürger:innen, z.B. durch Bürgerbeteiligungen und Bürgerstrommodelle, vor Ort partizipieren. Um Klimaschutz als Querschnittsaufgabe strategisch weiterzuentwickeln und noch breiter in der Bevölkerung zu verankern, wird neben der seit 2024 bestehenden Stelle für Energiemanagement im Sommer 2026 eine Stelle für Klimaschutzmanagement eingerichtet. Außerdem finden sich im Interview Hinweise zu erfolgreichen Aktivitäten und Projekten der Verbandsgemeinde Südeifel.

Das neue Interview ist das fünfte aus einer Reihe mit sechs Interviews, die bis Ende 2026 Jahr erscheinen. Kommunen mit unterschiedlichem Background berichten in dieser Reihe exemplarisch von ihren Erfahrungen und Sichtweisen und zeigen ihr individuelles Herangehen. Die befragten Kommunen sind Mitglieder im Arbeitskreis Kommunaler Klimaschutz (AKK).

Konkret geht es um vier Themenbereiche. Wie ist Klimaschutz in der Kommune verankert, und wo zeigt er Wirkung? Wo zeigen sich Auswirkungen der aktuellen Klimapolitik auf den Arbeitsalltag? Welche Bedeutung hat die klimaneutrale Wärmeplanung für den Klimaschutz? Haben die Bereiche Personal und Finanzen ihre Haltung zum Klimaschutz nachhaltig verändert?

Die Interviewreihe „Mal nachgefragt“ findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderten NKI-Projektes „Erfolgsmodell Klimaaktive Kommune – Vorbilder identifizieren, kommunizieren, replizieren“ statt. (Im Jahr 2022 im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten NKI-Projektes „Klimaaktive Kommunen – Ideenpool und Wegweiser“). Befragt werden ausgewählte Mitgliedskommunen des bundesweiten Arbeitskreises Kommunaler Klimaschutz (AKK). Der AKK besteht überwiegend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Preisträgerkommunen des Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune“, Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund sowie dem fachlich begleitenden und organisierenden Deutschen Institut für Urbanistik. Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit Themen rund um den kommunalen Klimaschutz. Mit verschiedenen Veröffentlichungen gibt der Arbeitskreis konkrete Hinweise zu aktuellen Fragestellungen. Zielgruppen sind die Verwaltungen in Kommunen ebenso wie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger auf politischer Ebene.