Studie zu Experimentierräumen und Ansätzen nachhaltiger Verkehrspolitik

Externe Veröffentlichungen, 2025, zahlreiche Fotos und Abbildungen, vierfarbig, Forschungsbericht 101 der Unfallforschung der Versicherer (UDV), 98 S.
Inhalt
Seit der Novellierung des § 45 der Straßenverkehrsordnung (StVO) im Jahr 2020 haben Kommunen erweiterte Handlungsspielräume, um im Rahmen von Verkehrsversuchen innovative Verkehrslösungen ergebnisoffen zu testen. Diese ermöglichen zunächst eine Erprobung von Lösungsansätzen, bevor ein umfassender kostspieliger Umbau erfolgt. Das Risiko für Fehlplanungen kann somit deutlich minimiert werden. Eine Reihe deutscher und europäischer Städte hat bereits Pilotprojekte initiiert oder plant derzeit ähnliche Vorhaben mit dem Ziel, einerseits die Aufenthalts- und Lebensqualität für die Bevölkerung zu erhöhen und andererseits zu Fuß Gehende und Radfahrende vor tödlichen und schweren Verkehrsunfällen zu schützen. Es gibt zwar vereinzelt dokumentierte Praxisbeispiele, eine umfassende und übersichtliche Darstellung von erfolgreichen Maßnahmen mit Evaluationen und Ergebnissen fehlt jedoch bislang. Der Abschlussbericht des Forschungsprojekts „Experimentierräume und Ansätze nachhaltiger Verkehrspolitik zur Verbesserung der Verkehrssicherheit“ bietet einen detaillierten Überblick über bereits erprobte und derzeit laufende Maßnahmen. Ziel der Studie war es, geeignete Beispielstädte zusammenzutragen, um in einem möglichen Folgeprojekt die Verkehrssicherheitswirkung von Maßnahmen im Rahmen von „Experimentierräumen“ und Pilotprojekten eingehend zu analysieren und daraus neue Ansätze zur Verbesserung der Verkehrssicherheit abzuleiten.