Edition Difu,

Vielfalt gestalten

Integration und Stadtentwicklung in Klein- und Mittelstädten
Cover der Publikation

Autoren

Bettina Reimann (Hrsg.), Gudrun Kirchhoff (Hrsg.), Ricarda Pätzold (Hrsg.), Wolf-Christian Strauss (Hrsg.), Europäische Union (Förd.), Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (Förd.), Bundesministerium des Innern (Förd.)

Edition Difu, Bd. 17, 2018, vierfarbig, zahlreiche Fotos und Grafiken, kostenlos (auch kostenloser Volltextdownload verfügbar, siehe unten), 364 S., Deutsches Institut für Urbanistik 2018

ISBN: 978-3-88118-618-6

Inhalt

Der Umgang mit Zuwanderung und die Herausforderungen im Zusammenhang mit Integration, Vielfalt und sozialem Zusammenhalt sind zentrale gesellschaftliche Zukunftsthemen. Mit der Flüchtlingszuwanderung in den letzten Jahren hat die Debatte über Integration an Dynamik gewonnen und Kontroversen darüber ausgelöst, wie gesellschaftliche Integrationsprozesse weiterzuentwickeln sind. Der räumliche Fokus liegt hierbei nicht mehr allein auf Großstädten und Ballungsräumen. Auch Klein- und Mittelstädte in den eher ländlich geprägten Regionen sind von wachsender Zuwanderung sowie zunehmender sozialer und kultureller Diversität geprägt. Diese Entwicklung stellt das Zusammenleben und die Teilhabechancen der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in Klein- und Mittelstädten vor neue Herausforderungen, bietet aber gleichzeitig Chancen und neue Zukunftsperspektiven.

Die vorliegende Publikation nähert sich dem Untersuchungsgegenstand „Integration und Stadtentwicklung in kleineren Städten“ in wissenschaftlichen Beiträgen, Essays und persönlichen Positionierungen. Sie berücksichtigt theoretisch-konzeptionelle Überlegungen zu Integration und Stadtentwicklung ebenso wie Fragen der alltäglichen Praxis kommunaler Stadtentwicklungspolitik und Integrationsarbeit. Den Hintergrund bilden Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem dreijährigen Forschungs-Praxis-Projekt „Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten – sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe“.

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