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5 Jahre LEIPZIG CHARTA - Integrierte Stadtentwicklung als Erfolgsbedingung einer nachhaltigen Stadt

Integrierte Stadtentwicklung in den 27 Mitgliedstaaten der EU und ihren Beitrittskandidaten

Veröffentlichungsangaben
Sonderveröffentlichungen, 2012, 92 S., vierfarbig, zahlreiche Fotos
Dr. Thomas Franke (Projektleitung), Dipl-Ing. Christa Böhme (Bearb.), Dipl.-Ing. Wolf-Christian Strauss (Bearb.), Prof. Dr. Klaus J. Beckmann (Bearb.), Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) (Hrsg.), Deutsches Institut für Urbanistik (Bearb.), Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) (Bearb.)

Fünf Jahre nach Annahme der „LEIPZIG CHARTA zur nachhaltigen europäischen Stadt“ im Rahmen der deut­schen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 beauftragte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), vertreten durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) mit einer Untersuchung der Frage, inwieweit von der Charta Impulse für eine integrierte Stadt(teil)entwicklung in den 27 Mitglied­staaten der EU, ihren sechs Beitrittskandidaten Island, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Türkei sowie in den beiden EFTA-Staaten Norwegen und Schweiz ausgegangen sind bzw.wie der jeweilige Status quo ent­sprechender Politiken dort ist.

Ein Ziel der Untersuchung ist es, die Prozesse der deut­schen Initiative „Nationale Stadtentwicklungspolitik“ stär­ker in einen internationalen Fokus zu stellen. Dazu wird der Vergleich der betrachteten 33 Länder mit Blick auf Herausforderungen und Strategien integrierter Stadt(teil)entwicklung um eine kontrastierende Darstellung ähnli­cher Ansätze in China und den USA sowie zwei der BRISE-Staaten (Brasilien, Indien) erweitert.

Die Untersuchung basiert auf dem vom Difu im Zuge der Vorbereitung der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 erstellten Hintergrundpapier „Integrierte Stadtentwicklung als Erfolgsbedingung einer nachhaltigen Stadt“ und schreibt dieses fort. Methodisch stand die Analyse von Dokumenten zur integrierten Stadt(teil)entwicklung in den betrachteten Ländern im Vordergrund. Zusätzlich wurden drei Fallstudien in Amsterdam (Niederlande), Lyon (Frankreich) und Timişoara (Rumänien) durchgeführt, um den jeweiligen Kenntnisstand durch Interviews mit Vertreter/innen von Kommunalverwaltungen sowie der Quartiersebene zu vertiefen.

Der Auseinandersetzung mit den zentralen Elementen der LEIPZIG CHARTA (Kapitel 1) folgen in vorliegendem Untersuchungsbericht eine Betrachtung zentraler Heraus­forderungen für Stadtentwicklung in Europa (Kapitel 2), die Darstellung des Instruments integrierte Stadt(teil)ent­wicklung und seiner Elemente (Kapitel 3) sowie die Reflexion der Weiterentwicklung dieses Strategieansatzes im Zuge der EU-Ratspräsidentschaften seit 2007 (Kapitel 4). Die Dokumentation entsprechender Ansätze in den EU-Mitgliedstaaten und -Beitrittskandidaten sowie in Norwegen und der Schweiz (Kapitel 5) wird mit Darstellun­gen stadtentwicklungspolitischer Herausforderungen und Lösungsansätze in Brasilien, China, Indien und den USA kontrastiert (Kapitel 6). Abschließend werden die zentralen Ergebnisse der Untersuchung zusammenfassend darge­stellt (Kapitel 7).

Die Broschüre liegt in Deutsch, Englisch und Französisch vor.

Die Untersuchung steht in engem Zusammenhang mit dem Positionspapier "Integrierte Stadtentwicklungsplanung und Stadtentwicklungsmanagement - Strategien und Instrumente nachhaltiger Stadtentwicklung" des Deutschen Städtetages vom 22. März 2011.

Weitere Informationen: