Impact Investing in der Finanzwirtschaft und wirkungsorientiertes Investieren in Kommunen
Vergleich, wechselseitige Anschlussfähigkeiten und potenzielle Synergien
Difu Policy Papers, Bd. 11, 2026, vierfarbig, 31 S.
Inhalt
In den kommenden Jahren sind private und öffentliche Investitionen in erheblichem Ausmaß erforderlich, um Transformationsvorhaben wie die Energie- und Wärmewende, die Mobilitätswende, Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen etc. umsetzen zu können. Einerseits müssen deshalb schon heute getätigte Investitionsvolumina stärker in nachhaltige Vorhaben gelenkt werden und andererseits mehr privates Kapital mobilisiert werden, um z.B. auch Transformationsvorhaben in Kommunen und öffentlichen Unternehmen finanzieren zu können. Privates Kapital verlangt jedoch fundierte Nachhaltigkeitsnachweise. Um unnötig hohe Transaktionskosten oder sogar unüberwindbare Barrieren zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor zu vermeiden, braucht es eine gemeinsame „Sprache“ sowie kompatible Prozesse von öffentlichen und privaten Akteuren, um hinreichend investive Impacts für die Transformation finanziell stemmen zu können. Das Paper analysiert deshalb die Anschlussfähigkeit zwischen dem privaten Impact Investing und dem wirkungsorientierten Investieren in Kommunen: Sind Bewertungslogiken, -prozesse und -indikatoren schon jetzt kompatibel? Wo zeigen sich Anpassungsbedarfe?