Wohnbedarf in Stadt und Land – „Wohnen im Umbruch. Ein Zuhause für Alle!“ | Difu-Dialog & Ausstellung
Wie verändern biografische Umbrüche den Wohnbedarf – und wie kann Politik darauf reagieren? Im Difu-Dialog werden Wege zu bezahlbarem, bedarfsgerechtem Wohnen in Stadt und Land diskutiert. Mit Ausstellung „Wohnen im Umbruch“. 4. März ab 15 Uhr, Dialogstart 17 Uhr
Difu-Dialog
Auszug aus dem Elternhaus, Familiengründung, Trennung, Ruhestand oder Pflegebedürftigkeit – wenn sich die Lebenssituation ändert, verändert sich auch der Wohnbedarf. Solche biografischen Umbrüche lösen eine veränderte Nachfrage aus, für die der Wohnungsmarkt oft keine passenden Lösungen bietet. Vielmehr führen Mietpreissteigerungen in den Ballungszentren seit Jahren zu Wanderungsverlusten – vor allem von jungen Familien – an die Umlandgemeinden. Und junge Menschen finden in ländlichen Gemeinden keine „Starter-Wohnung“ – ihre Alternativen sind der Verbleib im Kinderzimmer oder der Umzug in die nächstgrößere Stadt.
So führen steigende Mieten, Wohnungsknappheit und soziale Ungleichheit dazu, dass viele Menschen in Wohnverhältnissen leben, die nicht zu ihrer aktuellen Lebenssituation passen.
Im Difu-Dialog wollen wir über Wohnbedarfe diskutieren, wobei folgende Fragen im Fokus stehen: Welche Instrumente stehen Politik, Stadtplanung und Gesellschaft zur Verfügung, um darauf zu reagieren? Wie können Wege zu einem bezahlbaren, zugänglichen, bedarfsgerechten und ressourcenschonenden Wohnen aussehen – in Stadt und Land?
Ausstellung „Wohnen im Umbruch. Ein Zuhause für Alle!“
In der Woche vom 2. bis 5. März wird die Ausstellung kostenfrei in der 1. Etage des Difu gezeigt. Am 4. März kann die Ausstellung vor dem Difu-Dialog ab 15 Uhr besucht werden. An den anderen Tagen jeweils zwischen 12 und 15 Uhr. Bitte beachten Sie, dass das Gebäude nicht frei zugänglich ist (daher bitte klingeln).
Moderation
- Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold, Difu, Berlin
- Dipl.-Ing. Franciska Frölich v. Bodelschwingh, Difu, Berlin
Podium
- Jeannine Albrecht, Amtsleiterin Stadtentwicklung und Denkmalschutz, Stadt Brandenburg an der Havel
- Christian Kielczynski, Amtsleiter Stadtplanungsamt, Stadt Oranienburg
- Dr. Jochen Lang, Leiter der Abteilung Wohnen und Stadterneuerung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Berlin
Die Veranstaltung ist Teil der "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte".
Details und Anmeldung: difu.de/19345
Eine Anmeldung ist erforderlich, um die Zugangsdaten – und bei Hybridveranstaltungen Infos zum Veranstaltungsort – zu erhalten.
Bitte beachten Sie die – mit der Anmeldebestätigung verschickten – Informationen zum Datenschutz.
Fragen zur Anmeldung: dialoge [at] difu [dot] de (dialoge[at]difu[dot]de)
Teilnehmende können Fragen und Diskussionsbeiträge während der Veranstaltung über die Chat-Funktion einbringen.
Themen der kommenden Difu-Dialoge 2026, erstes Halbjahr:
18.02.26 – Hybrid: Und plötzlich geht gar nichts mehr - kommunale Resilienz in Katastrophen
04.03.26 – Hybrid: Wohnbedarfe in Stadt und Land
18.03.26 – Online: Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele
Der Text ist selbstverständlich frei zur Weiternutzung. Über ein Belegexemplar/Beleglink an presse [at] difu [dot] de (presse[at]difu[dot]de) würden wir uns sehr freuen.
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut – mit einem weiteren Standort in Köln – bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.
Sybille Wenke-Thiem
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