Diskurs am Dienstag: Mehr als eine Zahl
Subjektive Sicherheit von Radfahrenden verstehen und messen
Ob Radverkehr als sicher empfunden wird, entscheidet maßgeblich darüber, ob Menschen das Fahrrad im Alltag nutzen. Gefühlte Sicherheit hängt dabei nicht unbedingt mit objektiv messbaren Merkmalen wie etwa Unfallzahlen zusammen.
Da für subjektive Sicherheit bislang keine standardisierten Definitionen und Messmethoden vorlagen, wurde von der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) ein institutionsübergreifender Arbeitskreis einberufen. Im Diskurs am Dienstag stellt Marie Harkin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der BASt, die dort entwickelten Instrumente vor, mit denen subjektive Sicherheit von Radfahrenden verstanden und messbar gemacht werden können. Die Teilnehmenden erfahren, wie sich Unterschiede zwischen subjektiver und objektiver Sicherheit identifizieren lassen, welche Infrastrukturmerkmale das Sicherheitsgefühl stärken oder schwächen und wie Kommunen entsprechende Erkenntnisse in ihre Radverkehrsplanung und -kommunikation integrieren können.
Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Diskussionsbeiträgen und Fragen in unserem Webinar am 10.11.2026 einzubringen.
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Das Webinar ist kostenfrei.