13. Open-Data-Netzwerktreffen zum Thema KI und Open Data
Wie kann Künstliche Intelligenz (KI) für die Analyse von (offenen) Daten genutzt werden?
Seit ChatGPT für die breite Masse verfügbar ist, nimmt künstliche Intelligenz in der breiten Öffentlichkeit eine gewichtigere Rolle ein. KI kann jedoch nicht nur in der Generierung von Texten unterstützen, sondern auch in der Analyse von Daten. Die interaktive Kommunikation mit ChatGPT fördert eine intuitive und benutzerfreundliche Herangehensweise an die Datenanalyse, was zu einer breiteren Anwendbarkeit und Akzeptanz führen kann. In Kommunen gibt es erste Vorhaben, um KI auch im Bereich der offenen Daten nutzbar zu machen. Die folgenden beiden Referenten berichten von ihren Aktivitäten.
Justus Engelland, ist seit 2021 stellvertretender Leiter der Stabsstelle Digitalisierung, Smart City der Stadt Braunschweig. Vorher war er u.a. in der Organisation für die Einführung des Dokumentenmanagementsystems verantwortlich. Aktuell betreut er innerhalb der Stabsstelle den Bereich Veranstaltungen, interne Kommunikation und Open Data.
Wie passen Künstliche Intelligenz und offene Daten zusammen? Welche Möglichkeiten gibt es dazu heute schon? Justus Engelland präsentiert erste Aktivitäten der Stadt Braunschweig im Umgang mit künstlicher Intelligenz und offenen Geodaten.
Christian Stocker, ist Mitgründer und weiterhin Entwickler bei der Schweizer Web Agentur Liip. Nach der Veröffentlichung von zuericitygpt.ch - einem Chatbot für die Stadt Zürich - hat er sich in den letzten Monaten vor allem mit AI und LLM-Technologien befasst und arbeitet nun an vielen Projekten in diesem Bereich.
Christian Stocker stellt LinkedDataGPT vor: Ein Tool zur vereinfachten Abfrage von Linked Data der Stadt Zürich mittels künstlicher Intelligenz. Auf Basis von OpenAI's GPT-API werden natürlichsprachliche Fragen in SPARQL-Abfragen umgewandelt. Auf diese Weise können auch weniger technisch affine Menschen relevante Informationen aus den offenen Daten der Stadt Zürich erhalten.
Außerdem wird Stefan Riedel vom Technologie Campus Grafenau einen Leitfaden vorstellen, der Akteur:innen im Tourismus dabei unterstützt, offene Daten bereitzustellen. Luis Moßburger (byte – Bayerische Agentur für Digitales) stellt eine Handreichung zum Thema „Hochwertige Datensätze“ für Kommunen vor.
Zu Beginn der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, dass sich die Teilnehmer:innen untereinander vernetzen. Im Anschluss werden die Referent:innen jeweils ca. 15 Minuten aus ihren Erfahrungen berichtet. Insgesamt soll die Veranstaltung viel Raum für anschließende Fragen und Diskussionen geben.
