Digitaler Salon 2023/2024: Gesundheitlicher Nutzen des Radfahrens – ein Gewinn für alle

Gesunde Straßen. Aktive Menschen. Neue Bündnisse.

Mi 13 Dez 23

Radfahren ist gesund, das ist unumstritten. Die Weltgesundheitsorganisation WHO konstatiert, bereits 30 Minuten leichte körperliche Aktivität am Tag genügen, um Krankheiten vorzubeugen. Das Risiko an Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Störungen oder Diabetes Typ II zu erkranken, kann durch Bewegung gesenkt werden. In vielen Studien ist belegt, dass Bewegung auch der Psyche guttut und die seelische Gesundheit fördern kann.

Radfahren stärkt nicht nur die Konstitution der Radlerinnen und Radler, sondern kommt auch der Allgemeinheit zugute: Wer mit dem Rad unterwegs ist, verursacht keine Emissionen, vermeidet Lärm und beansprucht vergleichsweise wenig Fläche. Radfahren trägt dadurch zur Nachhaltigkeit bei. Das rechnet sich auch betriebswirtschaftlich: So nimmt etwa die Zahl der Krankheitstage in Unternehmen ab, wenn mehr Beschäftigte mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen. Auch volkswirtschaftlich zahlen sich eingesparte Treibhausgasemissionen aus, denn eine durchschnittlich gesündere Gesellschaft sowie weniger Weg-, Straßen- und Stellplatzflächen, die gebaut, gepflegt und in Stand gehalten werden müssen, verursachen weniger Kosten.

In Anbetracht der bedeutenden individuellen und gesellschaftlichen Vorteile von Fahrradmobilität gibt es vergleichsweise noch wenig direkten Austausch und Kooperation zwischen Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen Radverkehr und Gesundheit. Unterschiedliche Aspekte wie Bewegungsmangel, gesundheitsschädliche Lärm- und Abgasemissionen sowie Unfallkosten werden zwar diskutiert, eine Verknüpfung von verkehrspolitischen, volkswirtschaftlichen und gesundheitspolitischen Zielvorstellungen findet jedoch nur vereinzelt statt.

Hier knüpft der "Digitale Salon" des Mobilitätsforums Bund, durchgeführt durch das Difu, an: In drei Veranstaltungen bietet der Digitale Salon die Gelegenheit zusammenzukommen, um auszuloten, wie sich das Wissen um die Vorzüge des Radfahrens für die Gesundheit besser in die Praxis von Institutionen, Organisationen und kommunalen Verwaltungen übersetzen lässt. Zudem soll gemeinsam beraten werden, an welchen Punkten die Teilnehmenden mit ihren Kompetenzen dazu beitragen können, diesen Transfer mitzugestalten. Der Digitale Salon hat darüber hinaus zum Ziel, Akteurinnen und Akteure miteinander zu vernetzen, gemeinsam Ideen zu entwickeln und mögliche Kooperationen auszuloten.

Jede der drei Veranstaltungen besteht aus zwei Teilen: Einem für den themenspezifischen inhaltlichen Input sowie einem Vernetzungsteil, in dem in kleineren Arbeitsgruppen Ideen entwickelt, Möglichkeiten der Zusammenarbeit abgewogen und Netzwerke geknüpft werden können.

Leitung
christ [at] difu [dot] de
Leitung
Jan-Philipp Mesenbrock, M.Sc.

Details

Mitarbeitende in Städten, Gemeinden und Landkreisen aller Größenordnungen, die sich mit Radverkehr und/oder Gesundheit befassen. Darüber hinaus Verbände, Planungsbüros, Forschungsinstitutionen, Akteurinnen und Akteure benachbarter Themen wie beispielsweise dem Klimaschutz

Die Veranstaltung ist kostenlos. Zur Sicherstellung einer konstruktiven und vertrauensvollen Atmosphäre, sind die Teilnahmeplätze begrenzt.

Der Digitale Salon ist als Vernetzungsformat darauf ausgerichtet, ausgewählte Akteurinnen und Akteure zusammenzubringen. Grundsätzlich steht die Teilnahme allen offen, wir behalten uns jedoch vor, die Anmeldungen hinsichtlich der Relevanz und Balance des anvisierten Teilnehmendenkreises zu steuern.

Die Veranstaltung wird im Auftrag des Mobilitätsforums Bund im Bundesamt für Logistik und Mobilität durch das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) durchgeführt.
13.12.2023
14:30 - 17:00 Uhr
Online
Michaela Lebsa

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