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Difu-Berichte 3/2019 - Klimaschutz & Luftreinhaltung: Gute Beispiele aus Kommunen

Viele Aktivitäten in der Luftreinhaltung dienen auch dem Klimaschutz und umgekehrt. Hier lohnt es sich genauer hinzuschauen und den Doppelnutzen für Umwelt und Gesundheit auszuschöpfen. Tipps gibt das neue Themenheft Klimaschutz & Luftreinhaltung.

Zahlreiche Maßnahmen zur Vermeidung und Verringerung von Luftschadstoffen haben dazu geführt, dass die Schadstoffbelastung der Luft in Deutschland in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgegangen ist. Dennoch kommt es immer wieder zu Überschreitungen der Grenzwerte für Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon. Aufgrund des überaus hohen Emissionsbeitrags des Verkehrs gilt der Stärkung einer nachhaltigen Mobilität besonderes Augenmerk, denn klima- schonende Maßnahmen im Verkehrsbereich führen gleichzeitig zur Reduktion von CO2- und Luftschadstoffemissionen.

Ein zentraler Schritt, um dieses Ziel zur erreichen, ist es, für deutlich weniger Verkehr bzw. möglichst dessen Vermeidung zu sorgen. Technische Verbesserungen an Fahrzeugen allein reichen nicht aus. Daher ist es Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen, attraktive Angebote zu schaffen, die zu einer Veränderung des Mobilitätsverhaltens der Menschen und damit auch zu einer Verkehrswende führen. Mit der Elektrifizierung der kommunalen Busflotte und der Nachrüstung von Diesel-Bussen mit Stickoxidkatalysatoren, aber auch mit der Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements können Kommunen Vorbild sein. Neue technische Möglichkeiten durch Digitalisierung und Telematik ermöglichen außerdem eine nachhaltigere Verkehrslenkung und -steuerung.

Darüber hinaus gibt es weitere Maßnahmen, die positive Wirkungen auf die Luftqualität und unser Klima haben, beispielsweise im Rahmen einer umweltbewussten Stadtplanung und -entwicklung. So tragen u.a. autofreie Wegenetze für den Fuß- und Radverkehr in Verbindung mit Grün- und Freiflächen zur Erhaltung bestehender und Schaffung neuer Frischluftflächen und Luftleitbahnen bei und dienen damit zugleich auch der Anpassung an den Klimawandel. Dies zeigt: eine integrierte Betrachtung verschiedener Bereiche ist erforderlich, wollen Kommunen die Lebensqualität steigern und ein gesundes Wohn- und Arbeitsumfeld schaffen. Neben der ressortübergreifenden Zusammenarbeit in den Kommunen ist es dabei wichtig, auch die Öffentlichkeit einzubeziehen und insbesondere ein Bewusstsein zur Änderung des eigenen Mobilitätsverhaltens zu schaffen.

Das aktuelle Themenheft "Klimaschutz und Luftreinhaltung" zeigt neun Beispiele unterschiedlicher Strategien und Maßnahmen für saubere Luft in Kommunen und gibt Impulse, wie die beiden Themenfelder miteinander verknüpft werden können.

In der Publikationsreihe "Themenhefte" greift das Difu mit Förderung durch das Bundesumweltministerium kontinuierlich Schnittstellen des kommunalen Klimaschutzes zu verschiedenen Handlungsfeldern auf. Es werden Ziele, Aufgaben und Inhalte des jeweiligen Themenbereichs auf- bereitet und konkrete Erfahrungen aus der Praxis unterschiedlicher Kommunen und Institutionen dargestellt.

Weitere Informationen: 

Dipl.-Geogr. Franziska Wittkötter
+49 221 340308-23
wittkoetter@difu.de

Zum Weiterlesen:

Publikation "Klimaschutz & Luftreinhaltung. Strategien und Maßnahmen für saubere Luft in Kommunen"
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