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Difu-Berichte 3/2018 - Klimaschutz & Tourismus: Gute Beispiele aus Kommunen

Nicht nur zur Haupturlaubszeit stehen die Themen Tourismus, Naherholung und Freizeitgestaltung auf der Agenda. Umwelt und Klima spielen dabei eine besondere Rolle. Wie Kommunen ihre Chancen für einen nachhaltigen Tourismus erkennen und nutzen.

Zunehmend wird deutlich, dass viele der Aktivitäten, die sich aus dem Tourismus ergeben, indirekt oder direkt eine Belastung für das Klima und die Umwelt bedeuten. Umgekehrt heißt dies aber auch: Hier liegt ein erhebliches Potenzial, um einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können, beispielsweise durch Mobilitätskonzepte, nachhaltige Beschaffung oder Energiemanagement. Darüber hinaus gibt es auch Angebote, sich in der Freizeit mit Möglichkeiten, das Klima aktiv zu schützen, auseinanderzusetzen. Tourismus und Klimaschutz sind also eng miteinander verbunden. Zusätzlich ist die Nachfrage nach ökologisch verträglichen "sanften" Tourismusangeboten steigend, weshalb "Klimafragen" ebenfalls ins Blickfeld rücken.

Foto: Ostseestrand in der Nähe von Kiel

Viele Städte, Gemeinden und Landkreise sind bereits in verschiedenen Handlungsfeldern im Klimaschutz aktiv. Ausgehend von den nationalen Klimaschutzzielen werden Klimaschutzkonzepte und -strategien auf lokaler Ebene initiiert und in konkreten Maßnahmen realisiert. Bei der Erstellung und Umsetzung eigener touristischer Konzepte und Aktivitäten tragen Kommunen eine besondere Verantwortung, Chancen und Potenziale wahrzunehmen, um einen nachhaltigen und klimagerechten Fremdenverkehr vor Ort voranzutreiben. Auch wenn sich bisher eher wenige Kommunen gezielt über das Thema Klimaschutz im Tourismus definieren und dies auch so vermarkten, ist der Fremdenverkehr ein bedeutender Sektor mit vielfältigen Handlungsmöglichkeiten für Kommunen, klimaaktiv zu sein oder zu werden. Dabei ist sehr wichtig, dass die Kommunen möglichst alle für den Tourismus relevanten regionalen Akteure mit in die Planungen einbeziehen und im besten Fall strategisch miteinander verbinden. Dazu gehören insbesondere Hotellerie, Gastronomie, Erzeugerbetriebe regionaler Produkte, Anbieter und Betreiber von Touren, kulturellen Veranstaltungen, Museen oder Sehenswürdigkeiten.

Ein neues Themenheft "Klimaschutz & Tourismus" zeigt in sieben Beiträgen und vier Exkursen unterschiedliche Ziele und Herangehensweisen, wie Kommunen beide Themen erfolgreich miteinander verknüpfen. Außerdem werden die wichtigsten Siegel für nachhaltigen Tourismus vorgestellt.

In der Publikationsreihe "Themenhefte" greift das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), gefördert durch das Bundesumweltministerium, Schnittstellen des kommunalen Klimaschutzes zu verschiedenen Handlungsfeldern auf. Dabei werden Ziele, Aufgaben und Inhalte des jeweiligen Themenbereichs aufbereitet und anhand konkreter Erfahrungen aus der Praxis unterschiedlicher Kommunen, Institutionen und der Wissenschaft vorgestellt.

Weitere Informationen: 

Anna Hogrewe-Fuchs
+49 0221/340308-16
hogrewe-fuchs@difu.de

Dipl.-Geogr. Maja Röse
+49 0221/340308-11
roese@difu.de

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