Forschungsverbund netWORKS,

Transformation

Konzeptionelle Potenziale für die sozial-ökologische Stadt- und Infrastrukturforschung
Cover

Autor*innen

Engelbert Schramm (ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung) , Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (Förd.)

Forschungsverbund netWORKS, Bd. 37, 2020, 23 S., ISBN (online): 978-3-88118-670-4

Inhalt

Um für die Städte und ihren Bewohner*innen mehr Klimaschutz zu erreichen, wird häufig eine Transformation gefordert. Was aber ist unter Transformation zu verstehen? Transformation bedeutet Umformung, Umgestaltung, Umwandlung oder Umbruch. Das Projekt netWORKS hat sich, um hier Orientierung zu bieten, begrifflich mit dem Transformationsbegriff beschäftigt, der in verschiedenen Wissenschaften unterschiedlich definiert ist. In der Nachhaltigkeitsforschung herrscht die Vorstellung von Transformation als einer grundlegenden und weitgreifenden Veränderung im Gegensatz zu kleinen oder schrittweisen Veränderungen vor. Sozial-ökologische Transformation kann zudem als "kritisches Konzept" verstanden werden. Das erlaubt es, die analytische und die politisch-strategische Dimension von Transformation zusammenzubringen und sich zugleich mit den Herausforderungen gesellschaftlicher Gestaltung von Transformationsprozessen zu beschäftigen. Auf diese Weise wird es z.B. möglich, zur Klimaadaption eine Ko-Transformation der städtischen Wasserinfrastrukturen parallel zu Veränderungen in den blau-grünen Infrastrukturen anzugehen.

Die Publikation entstand im Forschungsvorhaben „Resilient networks: Beiträge von städtischen Versorgungssystemen zur Klimagerechtigkeit“ (netWORKS 4). netWORKS 4 wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Fördermaßnahme „Nachhaltige Transformation urbaner Räume“ des Förderschwerpunkts Sozial-ökologische Forschung gefördert. Forschungs- und Projektpartner waren das ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), das Kompetenzzentrum Wasser Berlin, die Berliner Wasserbetriebe, die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in Berlin sowie die Stadt Norderstedt und Ramboll Studio Dreiseitl.

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