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Die befragte Reform

Neue Kulturpolitik in Ost und West

Publikation
Veröffentlichungsangaben
Difu-Beiträge zur Stadtforschung, 15, 1995, 302 S., 87 Tab., 44 Abb., 4 Karten, deutsch
Hinweis: Printausgabe vergriffen
Klaus Mittag, Albrecht Göschel, Thomas Strittmatter

Seit den 70er Jahren ist in allen deutschen Mittel- und Großstädten eine Fülle neuer Kultureinrichtungen entstanden: soziokulturelle Zentren, freie Theater, Frauen- kulturhäuser, Stadtteilkulturläden, Geschichtswerkstätten, freie Kunstschulen, unterschiedlichste Musikeinrichtungen, kommunale Kinos und andere. In diesen neuen Kultureinrichtungen hat sich ein äußerst vielfältiges kulturelles Leben entfaltet, das von einer differenzierten Musikszene über Theater und Kabarett, ein breites Spektrum an Kursen und Workshops, Selbsthilfe-, Selbsterfahrungs- und Arbeitsgruppen oder Vortragsveranstaltungen zu den verschiedensten kulturellen und politischen Themen bis zu Beratungsleistungen und offenen Treffpunkten reicht. Die Besucherzahlen in diesen neuen Einrichtungen entsprechen denen in sogenannten traditionellen Einrichtungen oder übertreffen sie sogar.

Wer aber diese Besucher sind, welchen Schichten, Lebensstilen und Milieus sie angehören, welche Motive sie bewegen und in welchen Stadtteilen sie leben, war - von einigen Einzelfällen abgesehen - bisher weitgehend unbekannt.

Durch Besucherbefragungen in vier Städten, zwei in den neuen Bundesländern, Cottbus und Leipzig, zwei in den alten, Bremen und Dortmund, werden diese Fragen erstmalig für die genannten Einrichtungen der "Neuen Kulturpolitik" untersucht. Daraus lassen sich klare Folgerungen für lokale Kulturpolitik und Kulturverwaltung ableiten, die in einen grundsätzlichen Anspruch auf Autonomie dieser neuen Einrichtungen münden.