Drei Donuts und Kinderhand
Wirtschaft | Finanzen

Starke Städte

Zusammen mit zwei Pilotstädten bringt Difu nachhaltiges Wirtschaftsmodell auf den Weg: die Donut-Ökonomie

„Starke Städte. Mit der Donut-Ökonomie kommunale Nachhaltigkeit neu gestalten“ – das ist das Ziel eines neuen gemeinsamen Projekts, das das Difu gemeinsam mit PD – Berater der öffentlichen Hand durchführt. Den Kern des Projekts bildet die Entwicklung eines anwendungsorientierten Konzepts zur Umsetzung des gleichnamigen Wirtschaftsmodells von Kate Raworth einschließlich der Pilotierung in zwei deutschen Kommunen.

Der Ansatz der Donut-Ökonomie greift verschiedene Stränge der Nachhaltigkeitsdebatte auf, die ganz maßgeblich durch die Agenda 2030 und die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen geprägt wird. Er zielt auf eine regenerative und distributive Wirtschaftsweise und basiert auf einem „sozialen Fundament“ und einer „ökologischen Decke“ als Rahmung. In Form von zwei Kreisen ergeben Letztere als Bild einen Donut. Anstelle von Wachstum rückt das Wohlergehen der Menschen in den Mittelpunkt der wirtschaftlichen Aktivitäten im kommunalen und regionalen Umfeld. Um eine solche nachhaltige Wirtschaftsweise zu verwirklichen, braucht es politisch zu definierende Zielwerte und Indikatoren sowie ein Monitoring, mit dem entsprechende Fortschritte gemessen werden.

Das Projekt verknüpft mindestens drei zentrale Stränge der gegenwärtigen Stadtentwicklungsdiskussion: die Stärkung lokaler Ökonomien, die Nutzung digital gestützter Datenbestände und die Verwirklichung nachhaltiger Entwicklung. Dem Difu obliegt die wissenschaftliche Begleitung des Projekts. Dies beinhaltet insbesondere die Entwicklung geeigneter Indikatorensysteme, eines konkreten Umsetzungskonzepts sowie dessen Initiierung in zwei Pilotstädten.

Starke Städte – Mit der Donut-Ökonomie kommunale Nachhaltigkeit neu gestalten
bis
Nachhaltigkeit
Wirtschaftspolitik, Wirtschaftsförderung
Innovationspolitik
PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH

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