Private Wohnungsmodernisierung in Stadterneuerungsgebieten ostdeutscher Städte

Bereich 
Stadtentwicklung, Recht und Soziales
Bearbeiter 
Dr. Thomas Franke, Dipl.-Soz. Claus-Peter Echter (Projektltg.), Dipl.-Psych. Klaus Mittag
Status 
abgeschlossen
Themenfelder 
Laufzeit 
1995 bis 1999

Die private Wohnungsmodernisierung in Stadterneuerungsgebieten Ostdeutschlands steht noch auf absehbare Zeit vor erheblichen Schwierigkeiten, hervorgerufen durch die problematische wirtschaftliche Entwicklung der neuen Länder, die Unsicherheit über zukünftige Transferleistungen und Fördermittel des Bundes und der Länder und schließlich den gesättigten Wohnungsmarkt, die die notwendige Revitalisierung der Innenstädte hemmen. Die Untersuchung enthält eine Darstellung der modernisierungsrelevanten Rahmenbedingungen in den ostdeutschen Städten sowie der Leitlinien, Konditionen und Perspektiven der Förderpraxis, ferner die Erfahrungen der wichtigsten Zielgruppe privater Wohnungsmodernisierung - der kleinen , privaten Hauseigentümer - und daraus abgeleitete praktische Verbesserungsvorschläge für den Modernisierungsprozess.

Im Vordergrund der Modernisierungsförderung kleiner privater Hauseigentümer müssen - neben der Unterstützung bereits investitionsbereiter lokaler Eigentümer und entsprechender Netzwerke - vor allem motivationsfördernde Beratungsangebote zu allen Aspekten der Modernisierung stehen (von allgemeinen Sanierungs- und Modernisierungsfragen bis zu detaillierten finanziellen, planerischen und baulichen Details). Um bestmögliche Sanierungs-/Modernisierungsergebnisse zu erreichen, ist die Einbettung der sektoralen Förderung kleiner privater Hauseigentümer in übergeordnete Stadt(teil)entwicklungskonzepte und - damit verbunden - die Kooperation aller relevanten Ressorts und Akteure auf der Verwaltungs- und Umsetzungsebene sowie die Bündelung der zum Einsatz kommenden Fördermittel notwendig.
Die Ergebnisse der Studie wurden im August 1999 in der Reihe "Difu-Materialien" veröffentlicht.