Wohnungspolitik neu positionieren!

Plädoyer von vhw und Difu für eine soziale und resiliente Wohnungspolitik

Medieninformation vom 24. August 2016

Berlin. Die Entwicklung der Wohnungsmärkte in Deutschland zeigt, dass es der Markt allein nicht richtet. In einer Reihe von Städten sind bereits massive Versorgungsengpässe für Gering- und Normalverdiener entstanden. Diese Situation ist u.a. das Ergebnis der Vernachlässigung einer aktiven und ganzheitlichen Wohnungspolitik in den letzten drei Jahrzehnten. Die daraus resultierenden Knappheiten sind nicht temporärer Art, und sie sind auch nicht durch kleinere Anpassungen im Rahmen bestehender Prozesse lösbar.

Der vhw-Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) plädieren vielmehr für eine konsequente wohnungspolitische Neuausrichtung.

In ihrem Plädoyer begründen die Autoren diese Forderung und schlagen Maßnahmen und Instrumente für eine soziale und resiliente Wohnungspolitik vor. Hierbei geht es u.a. um Schwerpunkte wie Wohnungsneubau am richtigen Ort, Bodenpolitik und Bodenrecht, Bestandspolitik, Finanzierungsmodelle und Wohnungspolitik als Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Gemeinden. Die Zeit bis zur nächsten Bundestagswahl im Herbst 2017 sollte genutzt werden, um die Konturen einer neu positionierten Wohnungspolitik auszuarbeiten.

Plädoyer online (pdf, 196 kB)

Kontakt Difu:

Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden
Telefon: 03039001/215, E-Mail zurnedden@difu.de

Prof. Dr. Arno Bunzel
Telefon: 030/39001-238, E-Mail: bunzel@difu.de

Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold
Telefon: 030/39001-190, E-Mail: paetzold@difu.de

Kontakt und Info vhw:

Der vhw ist ein gemeinnütziger Verband. Er engagiert sich durch Fortbildung u. Forschung in den Handlungsfeldern Wohnen u. Stadtentwicklung für die Leistungsfähigkeit der Kommunen, eine vielfältige Bürgergesellschaft u. die Stärkung der lokalen Demokratie.
www.vhw.de/

Bilder: 
Cover der Publikation