Wege in die Wohnungsversorgung von Geflüchteten: Kommunale Ansätze und Erfahrungen
Difu Impulse, Bd. 2, 2026, vierfarbig, 63 S.
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Inhalt
Wohnen ist ein Grundbedürfnis und die existenzielle Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Damit bildet es die Basis für die Integration auch neu zugewanderter Menschen. Wohnen nach der Flucht ist allerdings – wenn es gelingen und Integration fördern soll – kein Selbstläufer. Die Situation in den Kommunen stellt sich je nach Größe und Wohnungsmarktlage unterschiedlich dar, vor allem in Städten und Gemeinden mit einem angespannten Wohnungsmarkt gibt es einen hohen Handlungsdruck.
Im Rahmen eines Forschungsvorhabens, das das Difu – gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration – bearbeitete, sollten Konzepte, Modelle und Umsetzungswege aufgezeigt und bekannt gemacht werden, die Städte und Gemeinden gemeinsam mit Akteur:innen der Wohnungswirtschaft und der Zivilgesellschaft entwickelt und umgesetzt haben. Es zeigt sich, dass es ein breites Portfolio kommunaler Initiativen und Projekte zur Versorgung mit Wohnraum mit unterschiedlichen Handlungsschwerpunkten gibt. Sie alle liefern für andere Kommunen Impulse und Ideen für die Wohnungsversorgung geflüchteter Menschen. Thematisiert wird auch, wie Bund und Länder die Kommunen im föderalen Zusammenspiel unterstützen können.