Mal nachgefragt! Interviews zu Herausforderungen im Klimaschutz
Kommunaler Klimaschutz, 2026, vierfarbig, 1 Ausgabe, 6 S.
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Inhalt
Felix Schmigalle, Klimaschutzmanager und Agenda 2030 Beauftragter des Ilm-Kreises, versteht kommunalen Klimaschutz als Gemeinschaftsaufgabe, die vor allem dann gut funktioniert, wenn die Ansätze konkret an den Bedürfnissen der Menschen in der Region orientiert werden. Die Themen- und Aktionsfelder entstehen dabei im besten Fall aus einem engen Austausch mit allen für den Klimaschutz relevanten Zielgruppen. Denn nur durch gegenseitige Unterstützung, Vertrauen und Akzeptanz kann Klimaneutralität in einer Kommune mittelfristig erreicht werden. Die Landkreisverwaltung will dabei als Impulsgeber, Dienstleister und Berater für die Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Städte und Gemeinden wahrgenommen werden und ihnen als Partner zur Seite stehen. Dazu wird im Beitrag auf vielfältige Aktivitäten und Projekte des Ilm Kreises hingewiesen.
Das neue Interview ist das vierte aus einer Reihe mit sechs Interviews, die bis Ende 2026 Jahr erscheinen. Kommunen mit unterschiedlichem Background berichten in dieser Reihe exemplarisch von ihren Erfahrungen und Sichtweisen und zeigen ihr individuelles Herangehen. Die befragten Kommunen sind Mitglieder im Arbeitskreis Kommunaler Klimaschutz (AKK).
Konkret geht es um vier Themenbereiche. Wie ist Klimaschutz in der Kommune verankert, und wo zeigt er Wirkung? Wo zeigen sich Auswirkungen der aktuellen Klimapolitik auf den Arbeitsalltag? Welche Bedeutung hat die klimaneutrale Wärmeplanung für den Klimaschutz? Haben die Bereiche Personal und Finanzen ihre Haltung zum Klimaschutz nachhaltig verändert?
Die Interviewreihe „Mal nachgefragt“ findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderten NKI-Projektes „Erfolgsmodell Klimaaktive Kommune – Vorbilder identifizieren, kommunizieren, replizieren“ statt. (Im Jahr 2022 im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten NKI-Projektes „Klimaaktive Kommunen – Ideenpool und Wegweiser“) Befragt werden ausgewählte Mitgliedskommunen des bundesweiten Arbeitskreises Kommunaler Klimaschutz (AKK). Der AKK besteht überwiegend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Preisträgerkommunen des Wettbewerbs „Klimaaktive Kommune“, Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund sowie dem organisierenden und fachlich begleitenden Deutschen Institut für Urbanistik. Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit Themen rund um den kommunalen Klimaschutz. Mit verschiedenen Veröffentlichungen gibt der Arbeitskreis konkrete Hinweise zu aktuellen Fragestellungen. Zielgruppen sind die Verwaltungen in Kommunen ebenso wie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger auf politischer Ebene.