Der Weg zur Haltestelle
Ein unterschätztes Potenzial für den ÖPNV
Ein höherer Anteil aktiver und nachhaltiger Mobilität am Stadtverkehr ist für eine Verkehrswende unverzichtbar. Dem ÖPNV wird dabei die Rolle als „Rückgrat einer Verkehrswende“ zugeschrieben. Doch wie sieht der Zugang zum ÖPNV aus? Dieser Frage wird oftmals zu wenig Beachtung geschenkt. Denn rund 90 Prozent der ÖPNV-Nutzenden gehen zu Fuß zu den Haltestellen und verbringen insgesamt 45 Prozent der Reisezeit nicht an Board. Es liegt also auf der Hand, dass eine verbesserte und sichere Zugänglichkeit zum ÖPNV massives (und unterschätztes) Potenzial hat, dessen Attraktivität zu erhöhen.
„Der Weg zur Haltestelle“ ist die Auftaktveranstaltung von insgesamt drei Webinaren. Im Kern stützen sich diese Veranstaltungen auf Erkenntnisse aus dem internationalen Forschungsprojekt „EASIER“ (https://easier.dtu.dk/en/). In diesem Projekt wird ein neuer, ganzheitlicher Ansatz genutzt, dessen wichtigstes Ziel es ist, Verhaltens- und Sichtweisen in Bezug zum Zugang und zur Vernetzung nachhaltiger urbaner Verkehrssysteme zu verändern.
So soll am 15. März zunächst das Potenzial des Weges zur Haltestelle vorgestellt und gemeinsam mit der Praxis diskutiert werden. Ein ergänzender Input beleuchtet die Verkehrssicherheit rund um Haltestellen des ÖPNV.
Die beiden nachfolgenden Webinare behandeln die Organisation und Umsetzung von Radabstellanlagen an Bahnhöfen und Haltestellen (10. April) sowie die (Um-)Gestaltung von ÖPNV-Stationen und deren Zuwege (16. April).
Alle drei Veranstaltungen sollen kritischer Kompass und Diskussionsforum sein, welche Potenziale ein verbesserter und sicherer Zugang zum ÖPNV birgt und wie diese genutzt werden können.
Details
Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenfrei.
Anmeldeschluss ist am 14. März 2024.
Absagen / Stornierung durch Teilnehmende
Stornierungen müssen schriftlich erfolgen. Eine kostenfreie Stornierung ist bis 14 Tage vor der Veranstaltung möglich. Eine schon bezahlte Teilnahmegebühr wird in diesem Fall voll erstattet. Bei Stornierungen ab dem 13. Kalendertag vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen ist die volle Teilnahmegebühr fällig. Im Verhinderungsfall kann gerne schriftlich ein Ersatz benannt werden.
Änderungsvorbehalte und Absagen durch den Veranstalter
Bei zu geringer Beteiligung behalten wir uns vor, Veranstaltungen abzusagen. Die Übernahme jeglicher Ersatz- und Folgekosten der Teilnehmenden wegen Ausfall von Veranstaltungen oder Verschiebung von Terminen sind ausgeschlossen. Aus wichtigen inhaltlichen oder organisatorischen Gründen kann es im Einzelfall erforderlich sein, Programmänderungen vor oder während der Veranstaltung vorzunehmen.
Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese und alle erforderlichen Informationen finden Sie unter: www.difu.de/agb.
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