300 Kilometer Radschnellnetz: Die Radrouten Plus der Metropolregion Hamburg
Diskurs am Dienstag
Radschnellwege sollen es Radfahrenden ermöglichen längere Strecken zügig, sicher und komfortabel zurückzulegen. Der Radverkehr soll dabei möglichst kreuzungsfrei, getrennt von anderen Verkehrsmitteln und ohne größere Umwege vorankommen. Insbesondere in urbanen Zentren haben sie das Potenzial, für spürbare Entlastungen auf den Straßen zu sorgen und einen zentralen Beitrag zu Klimaschutz und Mobilitätswende zu leisten, da sie auch weitere Strecken für das Rad attraktiv machen.
Um den Radverkehr in der Metropolregion Hamburg zu fördern, entsteht aktuell das Radschnellnetz, bestehend aus Radschnellwegen („Radrouten Plus“) im Radschnellwegstandard. Insgesamt sollen dafür auf 300 Kilometern neun Radschnellwege in der Metropolregion entstehen. Was konkret geplant ist, wie weit Planung und Umsetzung bereits fortgeschritten sind und wer an der Planung beteiligt ist, erläutert Isis Oates, Projektkoordinatorin für die Radschnellwege in der Metropolregion Hamburg, in unserem Webinar. Auch die Herausforderungen bei der Umsetzung und Lösungsansätze wie die Trassenbündnisse zwischen den Kommunen werden thematisiert. Für eine zusätzliche kommunale Perspektive sorgt Hartmut Teichmann, der das Projekt seitens des Kreises Pinneberg leitet, in der abschließenden Fragerunde.
Den Diskurs am Dienstag führt das Difu im Auftrag des Mobilitätsforum Bund im Bundesamt für Logistik und Mobilität durch. Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Diskussionsbeiträgen und Fragen im Webinar einzubringen.
Details
Das Webinar ist kostenfrei.