Diskurs am Dienstag: Aktiv mobil, aber sicher - Unfälle zwischen Fuß- und Radverkehr vermeiden
Die Zahl von Unfällen mit Personenschaden zwischen Fuß- und Radverkehr ist zwischen 2001 und 2020 um 14,6 Prozent gestiegen (auf 4.156). Steigt die Anzahl an Radfahrenden, muss davon ausgegangen werden, dass diese Art von Zusammenstößen bei gleichbleibender Infrastruktur voraussichtlich noch häufiger vorkommen wird. Zu Fuß Gehende, vor allem Ältere, verletzen sich bei den Zusammenstößen besonders häufig. Gemeinsame Geh- und Radwege und Fußgängerzonen stellen sich als unfallanfällig dar. Auch Parkmöglichkeiten an Straßen erhöhen das Risiko für Unfälle. Diese Erkenntnisse stammen aus der aktuellen Studie „Innerörtliche Unfälle zwischen zu Fuß Gehenden und Radfahrenden“ der Unfallforschung der Versicherer (UDV).
Im Webinar präsentiert Dipl.-Ing. Matthias Medicus von der Technischen Universität Dresden, welche die Studie durchgeführt hat, die Schlüsselergebnisse dieser Studie. Er verknüpft Unfallhäufigkeiten mit gestalterischen Merkmalen der Infrastruktur und zeigt so auf, wo es besonders häufig zu Unfällen zwischen Fuß- und Radverkehr kommt. Weiterhin gibt er Empfehlungen für die Praxis, wie diese Unfälle reduziert werden können.
Den Diskurs am Dinstag führt das Difu im Auftrag des Mobilitätsforum Bund im Bundesamt für Logistik und Mobilität durch. Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Diskussionsbeiträgen und Fragen im Webinar einzubringen.
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