Mit der „Fahrradachse Innenstadt“ den (ruhenden) Verkehr reduzieren

Erfahrungen aus dem Neusser Verkehrsversuch

Mi 15 Nov 23

In unseren Städten ist der öffentliche Raum begrenzt und Fläche ist ein wertvolles Gut. Dennoch nehmen Autos – stehend sowie fahrend - den meisten Platz auf den Straßen ein. Immer mehr Städte reagieren darauf und wollen dem Fuß- und Radverkehr künftig mehr Platz geben.

Sogenannte Verkehrsversuche können dabei helfen, Erkenntnisse zur Eignung dahingehender Maßnahmen zu gewinnen und den stadtgesellschaftlichen Diskurs zu befördern. In diesem Zusammenhang ermöglicht die Novellierung der StVO 2020 einen einfacheren Einsatz der „Experimentierklausel“ (§ 45 Abs. 1 S. 2 StVO), sodass es für die Anordnung von Verkehrsversuchen keiner aufwendigen Begründung einer erheblich erhöhten Gefahrenlage mehr bedarf.

Viele Städte in Deutschland nutzen diese neuen Spielräume und haben bereits Pilotprojekte initiiert oder planen derzeit vergleichbare Vorhaben mit dem Ziel, einerseits die Aufenthalts- und Lebensqualität für die Bevölkerung zu erhöhen und andererseits Menschen, die zu Fuß gehen oder Rad fahren mehr Platz einzuräumen und folglich die Verkehrssicherheit zu verbessern.

Im Webinar stellt Norbert Jurczyk (Leiter des Amtes für Verkehrsangelegenheiten) den Verkehrsversuch „Fahrradachse Innenstadt“ der Stadt Neuss vor. Im Schwerpunkt geht es um die Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Umsetzung temporärer Maßnahmen und deren Wirkungen. Außerdem wird der Frage nachgegangen, wie mit Kritik verschiedener Akteure umgegangen und Akzeptanz erreicht werden können.

Leitung
reichow [at] difu [dot] de

Details

Fachleute aus Kommunalverwaltungen, Planungsbüros und Verbänden

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR)
Freie Plätze verfügbar
15.11.2023
14:00 - 15:00 Uhr
Online

fussundrad [at] difu [dot] de (fussundrad[at]difu[dot]de)

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