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Difu-Berichte 1/2019 - Stoffkreisläufe und Stoffströme auf lokaler Ebene optimieren

Den kommunalen Handlungsfeldern des Ressourcenschutzes widmet sich die Broschüre "Stoffkreisläufe und Stoffströme auf der regionalen und lokalen Ebene optimieren". Sie zeigt Fallbeispiele und gibt Empfehlungen für einen praxisorientierten Ressourcenschutz.

Foto von Balken, die zu einem Wegweiser zusammengeschraubt wurden. Ein Wegweiser ist mit "Recycle" beschriftet.

Herausforderungen wie Klimawandel, demografische Entwicklung, Wirtschaftswachstum und Urbanisierung erhöhen den Druck auf natürliche Ressourcen. Daher wird nachhaltiger Umgang mit Ressourcen für unsere Gesellschaft eine künftige Schlüsselkompetenz sein. Stoffkreisläufe und die Optimierung von Stoffströmen werden dabei vor allem auf der regionalen und lokalen Ebene eine große Rolle spielen. Kommunen haben auf Stoffströme einen direkten und indirekten Einfluss: in Bereichen der Wirtschaftsförderung, Abfallwirtschaft, Stadtplanung, im Fuhrpark oder der Beschaffung – und sie sind ein wichtiger Akteur lokaler Netzwerke.

Die Veröffentlichung geht auf Herausforderungen und Handlungsfelder des Ressourcenschutzes auf der kommunalen Ebene ein. Fünf Praxisbeispiele zur Optimierung von Stoffströmen zeigen anschaulich das kommunale Engagement. Auch Impulse aus dem Ausland wurden aufgenommen: Projekte wie die kommunale Ressourcenstrategie aus Zürich oder die ressourceneffiziente Quartiersentwicklung in Stockholm sind in dem Band beschrieben. Aus Deutschland wurden Projekte zur Entwicklung von nachhaltigen Gewerbegebieten in Duisburg, zur Wiederverwendung in regionalen Netzwerken in Ostwestfalen und über die Regionalwährung "Chiemgauer" dargestellt.

Zu den aufgeführten Praxisbeispielen wurden jeweils Erfolgsfaktoren aber auch Hemmnisse für die Umsetzung zusammengefasst. Verschiedene Zusatzinformationen, etwa zu strategischen Zielsetzungen, der 2000-Watt-Gesellschaft, zu Fördermöglichkeiten oder zu Komplementärwährungen sind in Infoboxen übersichtlich dargestellt. Der Weg zur Optimierung von Stoffströmen und Stoffkreisläufen auf der kommunalen Ebene wird übersichtlich in vier Schritten aufgezeigt. Die Broschüre enthält zudem eine Beschreibung konkreter Bausteine zur Umsetzung kommunaler Stoffstromoptimierungen.

Die vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) gemeinsam mit dem Öko-Institut im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) erarbeitete Broschüre für Kommunen steht kostenfrei in deutscher und englischer Sprache zum Download bereit. Darüber hinaus wurde eine zweite Broschüre mit der Zielgruppe lokale Wirtschaft und Zivilgesellschaft erarbeitet, die auch kostenfrei ist.

Alle Broschüren sind im Rahmen des UBA-Vorhabens "Hemmnisse und Potenziale zur Ressourceneffizienzsteigerung durch Optimierung regionaler und lokaler Stoffkreisläufe und Stoffströme" erschienen. Der Endbericht des Projekts wird beim UBA veröffentlicht.