Klimaschutzdialog

Bereich 
Umwelt
Bearbeiter 
Dipl.-Geogr. Luise Willen (Projektltg.), Dipl.-Ing. Cornelia Rösler, Daniel Willeke, Christine Krüger
Kooperationspartner 
adelphi, Klima-Bündnis, ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH, ISP Eduard Pestel Institut für Systemforschung e.V.
Status 
abgeschlossen
Auftraggeber 
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Themenfelder 
Laufzeit 
2013 bis 2015

Kommunen kommt im Klimaschutz eine immer größere Bedeutung zu. Das Projekt Klimaschutzdialog zielt darauf ab, Reflexions- und Lernprozesse zwischen den maßgeblichen Akteuren im kommunalen Klimaschutz anzuregen und diese praktisch wie auch inhaltlich zu begleiten. Das Projekt will Akteure auf kommunaler, regionaler und/oder nationaler Ebene miteinander ins Gespräch bringen, um voneinander zu lernen und um sich über die notwendige und fortschreitende Transformation zu verständigen. Dabei werden durch Verbesserung der Kommunikationsprozesse untereinander sowohl die politisch-administrative Steuerung als auch die tatsächliche Umsetzung von kommunalem Klimaschutz beraten und unterstützt. Ziel ist die Optimierung von Austausch, Koordination und Kommunikationsformen. Bereits aktive Akteuren sollen ihre Aktivitäten ausbauen und effektiver umsetzen, bisher wenig oder nicht engagierte Akteure sollen durch den Austausch von Erfahrungen und Dialog für den kommunalen Klimaschutz mobilisiert werden. Dieser Austausch erfolgt durch fachspezifische Werkstätten und Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu rechtlichen, finanziellen und technischen Aspekten für spezielle Zielgruppen als auch durch öffentliche Veranstaltungen.

Das Vorhaben richtet sich dabei primär an Kommunalvertreter/innen, aber auch nationale Ministerien und Behörden, internationale Partner, Unternehmen und Bürger/innen.

Climate Dialogue: Process Management as a Planning Tool – process optimisation, mobilisation and communication for local climate action
The Climate Dialogue project, commissioned by the BMUB, ran for three years from 2013 to 2015 and dealt with process optimisation, communication and mobilisation. Numerous activities and events offered those engaged in climate action the opportunity to network, coordinate their activities and optimise consultancy services. Workshop meetings involving the extended management level provided occasion to share experience and reflect on learning processes. Climate action managers (change agents) learnt key skills in a range of further training courses. Knowledge transfer methods were developed in a series of workshops. The International Conference on Climate Action (ICCA 2015), held in October 2015, focussed on an exchange on climate action and climate adaptation policy strategies, the required general framework, and the effective realisation and presentation of successful national and international examples. Difu was as project partner, and supported networking activities through its Service and Competence Centre: Local Government Climate Action (SK:KK).

 

Prozessorientierung, Kommunikation und Mobilisierung im (kommunalen) Klimaschutz