Arbeitsgrundlagen städtischer Denkmalpflege

Bereich 
Stadtentwicklung, Recht und Soziales
Bearbeiter 
Dipl.-Soz. Claus-Peter Echter (Projektltg.)
Status 
abgeschlossen
Themenfelder 
Laufzeit 
1997 bis 1999

Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit Grundlagen und Arbeitshilfen städtischer Denkmalpflege in Deutschland. Ihr Ziel war es, die Effizienz denkmalpflegerischer Dokumentationen und Instrumente zu untersuchen und eine Bilanz hinsichtlich der Qualität der vorhandenen Arbeitshilfen zu ziehen. Die Untersuchung versteht sich als ein erster Versuch, einen möglichst umfassenden Überblick über Arbeitsgrundlagen städtischer Denkmalpflege zu geben.
In der Studie wurden die vorhandenen Materialien und Instrumente auf ihre Wirksamkeit und Praxistauglichkeit untersucht. Vier Komplexe standen im Vordergrund: Stand und Standard der Arbeitshilfen, ihre Relevanz für die Denkmalpflege in den Kommunen, die Auswirkungen auf Planungsvorhaben und Baugenehmigungsverfahren sowie auf das Denkmalbewusstsein der Bürger.

Im Rahmen der Arbeit haben sich die Denkmaltopographie, eine neue Methode der Denkmalbeschreibung und -dokumentation, sowie der Denkmalpflegeplan, ein Rahmenplan für das denkmalpflegerische Handeln in stadträumlichen Dimensionen, als die wichtigsten unter den Grundlagenwerken erwiesen. Neben diesen beiden Arbeitshilfen werden in der Studie auch andere wichtige Dokumentationen und Instrumente wie der Ortskernatlas, der Baualtersplan und die Denkmalpflegerische Zielplanung erörtert. Dabei wird die in Deutschland bestehende Vielfalt an informativen denkmalpflegerischen Publikationen und praxisrelevanten Instrumenten deutlich. Die abschließenden Ausführungen zu den Perspektiven kommunaler Denkmalpflege, insbesondere zur Verwaltungsmodernisierung sowie zur städtebaulichen und präventiven Denkmalpflege, geben Stoff zu weiterer Beschäftigung mit dem Thema, zur Diskussion und Vertiefung.
Die Ergebnisse der Untersuchung wurden im Juli 1999 in der Reihe "Difu-Beiträge zur Stadtforschung" veröffentlicht.