Was ist eigentlich ... Umweltverbund?
Der Begriff Umweltverbund oder Mobilitätsverbund fasst alle umweltfreundlichen Verkehrsmittel zusammen, die gemeinsam das Rückgrat nachhaltiger Mobilität bilden: Fußverkehr, Radverkehr, öffentlicher Personennahverkehr (Bus, Straßenbahn, Bahn) – ergänzt durch geteilte Angebote wie Car- und Bikesharing. Ziel des Umweltverbunds ist es, Wege so umzustrukturieren, dass weniger Fahrten mit dem eigenen Pkw nötig sind. Durch die Verlagerung vom motorisierten Individualverkehr hin zu umweltfreundlichen Mobilitätsangeboten sinken Energieverbrauch, Emissionen,
Lärm und Flächenbedarf im Stadtgebiet.
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„Ein starker Umweltverbund macht Städte leiser und klimafreundlicher. Zudem spart er Platz und erhöhtzugleich die Erreichbarkeit für möglichst viele Menschen.“
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Wichtig ist nicht nur das einzelne Angebot, sondern seine Verzahnung: dichte Takte, kurze Umsteigewege, sichere Fuß- und Radverbindungen sowie Abstell-/Mitnahmelösungen für Fahrräder machen den Verbund attraktiver und zugänglicher. Für Kommunen heißt das konkret: Infrastruktur und Raumordnung sollten so gestaltet werden, dass ÖPNV, Fuß- und Radverkehr sowie Sharing-Angebote gut verknüpft sind – beispielsweise durch Mobilitätsstationen, Bike & Ride sowie Park & Ride-Optionen. Zudem sollte für Bus bzw. Tram Vorrang eingeräumt sein.
Vorabveröffentlichung aus: Difu-Magazin Berichte 1/2026