Wie weiter im Gebäudebestand: Gehen Klimaschutz und bezahlbares Wohnen zusammen?
Bezahlbares Wohnen und energetische Modernisierung von Gebäuden gelten seit langer Zeit als Zielkonflikt. Die Debatte um das sog. Heizungsgesetz wurde emotional geführt, unter anderem deswegen, weil sich viele Eigentümer*innen mit der Umstellung auf eine erneuerbare Heizung überfordert sahen. Die Mieter*innen sind noch existenzieller betroffen: Energetische Modernisierung sorgt durch die gelten Regeln (Modernisierungsumlage) teilweise für starke Mietsprünge, die besonders für Mietende in angespannten Wohnungsmärkten kaum noch zu bewältigen sind. Wenn aber Gebäudehülle und Heizung nicht modernisiert bzw. auf erneuerbare Energie umgestellt werden, können sowohl Eigentümer*innen als auch Mieter*innen in fossilen Kostenfallen hängen bleiben. Nun soll das Heizungsgesetz zum Gebäudemodernisierungsgesetz werden, das einen steigenden Anteil grüner Gase in den Erdgasnetzen vorsieht. Können die Zielkonflikte aufgelöst werden?
Thema der Veranstaltung sind Vorschläge, wie sich energetische Modernisierung und Heizungsumstellung auf regenerative Wärme mit bezahlbarem Wohnen verbinden lassen und wie dabei sowohl die Interessen der Mietenden als auch der Vermieter*innen berücksichtigt werden. Unter die Lupe nehmen wir das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz ebenso wie die Modernisierungsumlage, die Wärmelieferverordnung und Förderprogramme.
Input:
- Sibylle Braungardt, Öko-Institut, Freiburg
Diskussion:
- Sebastian Bartels*, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins
- Corinna Kodim*, Geschäftsführerin Energie, Umwelt Technik, Haus & Grund
- Konstantin Karkos, Beratungsstelle Förderprogramm Sanierung, Bundesstadt Bonn
Moderation:
- Hanna Gersmann, Die Korrespondenten (angefragt)
Weitere Termine
- Mittwoch, 16. September 2026
- Donnerstag, 26. November 2026
Details
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
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Livestream
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Anke Bremer, Projektbearbeiterin Kommunalpolitik und Stadtentwicklung,
Heinrich-Böll-Stiftung,
bremer [at] boell [dot] de