Glossar

Was ist eigentlich ... SDGs?

Begriffe aus der kommunalen Szene - einfach erklärt

Die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) sind die aktuellen globalen Ziele der Vereinten Nationen (UN) für eine nachhaltige Entwicklung. Die SDGs wurden im September 2015 in New York als Kernstück der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet und von allen UN-Mitgliedstaaten unterzeichnet. Als Basis dienten die zuvor veröffentlichten „Millenniums-­Entwicklungsziele“ und die „Nachhaltigkeitsagenda“, die im Zuge des Rio-Prozesses verabschiedet wurde.

Grafik: 17 Symbole für die SDGs
Berichte 2/2020 SDG

Die Agenda 2030 ist der erste umfassende politische Zielkatalog der UN, in dem soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung ausgewogen benannt werden und der sich gleichermaßen an Industrienationen, Schwellen- und Entwicklungsländer richtet. Die 17 SDGs wurden in 169 Zielvorgaben bzw. Unterziele konkretisiert. Sie beziehen sich auf inhaltliche Ziele oder gehen auf mögliche Umsetzungswege mit finanziellen oder strukturellen Maßnahmen ein.


„Das Erreichen der 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs) kann nur im Zusammenspiel mit den Kommunen gelingen.“


Die Agenda 2030 ist in erster Linie ein Staatenvertrag. Jedoch werden mit ihr auch die Kommunen angesprochen: Über alle 17 Ziele hinweg in Zielvorgaben, die schließlich (auch) auf der lokalen Ebene umgesetzt werden müssen, und besonders mit dem SDG 11 für „Nachhaltige Städte und Siedlungen – Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten“.

In der Präambel werden die 17 Ziele als integriert und unteilbar kommuniziert.

In Deutschland sind bislang mehr als 140 Städte, Gemeinden und Kreise dem „Club der Agenda 2030-Kommunen“ beigetreten und haben sich mittels Ratsbeschluss zu den SDGs bekannt, die SDGs in lokale Zielvereinbarungen integriert oder bereits ein umfassendes SDG-Monitoring aufgebaut.