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Soziale Schwerpunkte im Rahmen der Lokalen Agenda 21

Ausgewählte Praxisbeispiele

Publikation

Von Cornelia Rösler und Jan Hendrik Trapp

Veröffentlichungsangaben
Difu-Materialien, 3, 2000, 100 S., deutsch

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ISBN: 978-3-88118-300-0, Preis: 15.30€


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1992 wurde auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro die wechselseitige Abhängigkeit von ökonomischer, sozialer und ökologischer Entwicklung weltweit anerkannt. Die dort formulierte Agenda 21 enthält wichtige Grundsätze einer nachhaltigen Entwicklung. In Kapitel 28 dieser Agenda werden die Teilnahme und Mitarbeit der Kommunalverwaltungen besonders hervorgehoben.

Die Umfragen des Deutschen Instituts für Urbanistik zur Lokalen Agenda 21 bei den Mitgliedsstädten des Deutschen Städtetags haben gezeigt, dass sich viele Städte und Gemeinden im Entwicklungsprozess einer Lokalen Agenda 21 befinden. Dabei wurden soziale Aspekte bisher nicht immer im gleichen Maße berücksichtigt wie ökologische.

Erklärtes Ziel im Rahmen der Lokalen Agenda 21 sollte es sein, das im Nachhaltigkeitsgedanken verankerte Vorsorgeprinzip verstärkt in die Sozialpolitik zu integrieren. Präventiv agierende Sozialpolitik, die sich als Initiatorin und Impulsgeberin für sich selbst tragende, selbstorganisierte Projekte in den Bereichen Wohnen, Bildung, Gesundheit, Kultur, Frauen, Kinder, Jugend und Familie, Migration oder Integration sozial benachteiligter Menschen versteht, trägt dazu bei, soziale Fehlentwicklungen bereits in deren Anfängen zu vermeiden. Mit der Lokalen Agenda 21 und den damit verbundenen partizipatorischen Ansätzen konnte bereits in vielen Kommunen eine Verbesserung der Kommunikation und Kooperation zwischen der Bevölkerung, lokalen Organisationen und der Kommunalverwaltung erzielt werden.

Für diese Veröffentlichung wurden einzelne beispielhafte Projekte ausgewählt und anhand von Materialien aus den Kommunen und anderen Quellen systematisch aufbereitet.

Weitere Informationen zu dem Band finden Sie hier.