Foto: Eine alte Frau geht an einem Stock, Aufnahme von hinten
Mensch & Gesellschaft

Altersarmut in Städten – Was können Kommunen tun?

Ziel der Kurzstudie ist es, die Literatur- und Datenlage zu Altersarmut auf kommunaler Ebene zu erfassen und in drei Fallstudienstädten Steuerungs- und Handlungsmöglichkeiten der Kommunen mit Blick auf Altersarmut zu eruieren. 

 

Altersarmut (nicht nur) in deutschen Städten wird zunehmen – davon muss allein schon angesichts der Verrentungswelle der geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1964 („Babyboomer“) mit häufig „gebrochenen Arbeitsbiographien“ sowie der Absenkung des Rentenniveaus bis zum Jahr 2030 ausgegangen werden.

 

Mit Blick sowohl auf den Stand der Forschung als auch kommunale Handlungsstrategien lässt sich jedoch feststellen: Kaum eine Kommune hat die zunehmende Altersarmut bislang explizit zu einem handlungsleitenden Thema gemacht und ist also nur wenig darauf vorbereitet, mit kompensatorischen Maßnahmen Druck aus dieser spezifischen Armutssituation zu nehmen.

Ziel der Kurzstudie ist es daher, sowohl die Literatur- und Datenlage unter dieser Fragestellung näher zu beleuchten, als auch in zwei bis drei Fallstudienstädten konkret zu (hinter-)fragen:

  • Wird das Thema „Altersarmut“ auf der kommunalen Ebene wahrgenommen?
  • Wo werden kommunale Steuerungs- und Handlungsmöglichkeiten gesehen?
  • Wie und in welchen Handlungsfeldern wird konkret gehandelt?
  • Wo lassen sich „Lücken“ bzw. weitere Potenziale identifizieren?

Vollständiger Projekttitel

Altersarmut in Städten – kommunale Steuerungs- und Handlungsmöglichkeiten

Laufzeit

bis

Themen (Schlagwörter)

Alte Menschen
Soziale Ungleichheit, Armut

Forschungsbereich

Stadtentwicklung, Recht und Soziales

Drittmittelgeber

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)

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