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Forschung für und mit Kommunen: Zur transdisziplinären Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis am Beispiel des BMBF-Förderschwerpunkts REFINA

Wirkungsanalyse im Rahmen des Vorhabens Projektübergreifende Begleitung REFINA – gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Dr. rer. pol. Stephanie Bock, Dr. Jens Libbe, Dipl.-Geogr. Gregor Jekel, Dipl.-Ing. Ajo Hinzen
Veröffentlichungsangaben
REFINA, 2012, 62 S.

Unter Beratung von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann

Der 2004 bekannt gegebene Förderschwerpunkt „Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement (REFINA)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist Teil der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Bezug genommen wurde bei der Formulierung der Ziele auf das flächenpolitische Ziel eines effizienten Umgangs mit Grund und Boden, das in der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie quantitativ und qualitativ konkretisiert ist. Bis zum Jahr 2020 sollen die Reduktion der derzeitigen täglichen Inanspruchnahme von Boden für neue Siedlungs- und Verkehrsflächen auf 30 Hektar pro Tag sowie eine vorrangige Innenentwicklung (Verhältnis von Innen- zu Außenentwicklung = 3:1) erreicht werden.

Die thematische Ausrichtung des Förderschwerpunktes REFINA auf Ansätze eines nachhaltigen Flächenmanagements legte nahe, dass die Fragestellungen in den meisten Fällen nur gemeinsam mit den Kommunen bearbeitet werden konnten. Städte und Gemeinden sind es, die primär über kurz- und langfristige Flächennutzungen entscheiden und somit einen wichtigen, wenn nicht den wichtigsten Ansprech- und Kooperationspartner für ein nachhaltiges Flächenmanagement darstellen. Mit der engen Einbindung der kommunalen und regionalen Praxis bot REFINA gute Voraussetzungen für eine erfahrungsgestützte Beschreibung der Ausgangsprobleme und für die Entwicklung praxisorientierter und übertragbarer Lösungsansätze sowie für deren Erprobung. Die Vertreter und Vertreterinnen aus Kommunen und Regionen, an die sich die erarbeiteten Ergebnisse auch vorrangig richten sollten, brachten sich aktiv in die Projektarbeiten ein. Sie gestalteten den Forschungsprozess von Beginn an mit und waren auf sehr unterschiedliche Weise in die laufenden Arbeiten eingebunden. Ihre Mitwirkung reichte von der Projektleitung über die partnerschaftliche Mitarbeit bis zur Rolle als empirisches Objekt bzw. als Untersuchungsgegenstand.

Mit der vorliegenden Veröffentlichung werden die Erfahrungen dieser Wissenschaft-Praxis-Kooperation dokumentiert, analysiert und bewertet. Es geht hierbei primär um die organisatorischen Voraussetzungen von Forschungsprozess und Wissensmanagement. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Mitwirkung der Kommunen an den Projekten des Förderschwerpunkts und deren Rolle in den Projekten zu. Darüber hinaus ist es das Ziel, den Impact-Faktor des Förderschwerpunkts REFINA insbesondere im Sinne der generierten Innovationen bei Prozessen und Produkten zum Flächenmanagement herauszuarbeiten. Untersuchungsfragen in diesem Zusammenhang sind u.a.: Welche Wirkungen gehen vom Förderschwerpunkt und vor allem von den geförderten Projekten aus? Welche Innovationen lassen sich den Projekten zuordnen? Welche Rolle kommt dabei der Organisation der Forschungsprozesse in Hinblick auf deren transdisziplinäre Zusammenarbeit zu? Wie trägt die spezifisch transdisziplinäre Zusammenarbeit zu Innovationen auch in Kommunen bei?

 

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