Wissenschaftliche Koordinierung der BMBF-Fördermaßnahme "Intelligente und multifunktionelle Infrastruktursysteme für eine zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung" (WK INIS)

Bereich 
Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen
Bearbeiter 
Kooperationspartner 
DVGW - Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V., DWA - Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.
Status 
abgeschlossen
Auftraggeber 
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Themenfelder 
Laufzeit 
2013 bis 2016

Die Folgen des Klimawandels und eine veränderte Demografie stellen weltweit neue Anforderungen an eine nachhaltige Bewirtschaftung von Wasserressourcen. Dies stellt in Deutschland die Infrastrukturen der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung vor erhebliche Herausforderungen, da die Anpassungsfähigkeit der teilweise veralteten Systeme verbessert und neue flexible Lösungen entwickelt werden müssen. Vor diesem Hintergrund fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunktes "Nachhaltiges Wassermanagement" (NaWaM) mit der Fördermaßnahme "Intelligente und multifunktionelle Infrastruktursysteme für eine zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung" (INIS) die Erforschung und Erprobung neuer Ansätze in der Wasserwirtschaft.

Die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben dieser Fördermaßnahme werden durch ein wissenschaftliches Koordinierungsvorhaben (WK INIS) begleitet. Das Koordinierungsvorhaben wird seit Januar 2013 vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu), der DVGW-Forschungsstelle TUHH (Technische Universität Hamburg-Harburg) und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) gemeinsam durchgeführt.

Ziele und Aufgaben sind dabei:

  • Die Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit, wie Internetpräsenz, Informationsbroschüren, Newslettern, Flyern, und Pressmitteilungen.
  • Die übergreifende Präsentation der Fördermaßnahme INIS auf nationalen und internationalen Tagungen.
  • Die Vernetzung der Verbundforschungsvorhaben und die Unterstützung des Informations-fluss, insbesondere zu projektübergreifenden Querschnittsthemen.
  • Die Organisation von projektübergreifenden Workshops und Statuskonferenzen.
  • Die Information der Fachöffentlichkeit über die Fördermaßnahme und ihre Ergebnisse.
  • Die regelmäßige Berichterstattung in den Fachzeitschriften von DVGW und DWA.
  • Die Vorstellung von Forschungsergebnissen im Rahmen des bestehenden Bildungsangebots von Difu, DVGW und DWA.
  • Die Einbringung der Forschungsergebnisse in das einschlägige Regelwerk.
  • Die Information und Beratung von politischen Entscheidungsträgern.
  • Die Unterstützung der Überführung von Forschungsergebnissen in die Anwendung und praktische Umsetzung.
  • Die Auseinandersetzung mit finanziellen, verwaltungsorganisatorischen und rechtlichen Hemmnissen.