Endenergieeinsparungen in Ländern und Kommunen durch Maßnahmen der öffentlichen Hand im Kontext der EU-Energiedienstleistungsrichtlinie

Bereich 
Umwelt
Bearbeiter 
Dipl.-Ing. Cornelia Rösler, Dipl.-Sozialwiss. Antje Seidel-Schulze, Dipl.-Ing. Andrea Wagner
Kooperationspartner 
Prognos AG
Status 
abgeschlossen
Auftraggeber 
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
Themenfelder 
Laufzeit 
2009 bis 2010

Im Mai 2006 ist die „Richtlinie zu Endenergieeffizienz und zu Energiedienstleistungen“ in Kraft getreten (Richtlinie 2006/32/EG), mit der die Mitgliedstaaten zur Senkung des Endenergieverbrauchs um 9 Prozent bis zum Jahr 2016 verpflichtet werden. Dieses 9 Prozent-Effizienzziel soll durch Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen erreicht werden.

Länder und Kommunen tragen einen wesentlichen Anteil zur Erreichung dieses Ziels bei.

Ziel des Vorhabens ist es, die Energieeinsparungen in Ländern und Kommunen, denen neben dem Bund eine Vorbildfunktion bei der Erreichung des Endenergieeinsparziels zukommt, zu erfassen und abzuschätzen.

Mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände führt das Difu dazu eine Umfrage unter deutschen Städten und Gemeinden durch. Das Erkenntnisinteresse richtet sich dabei auf die Entwicklung des kommunalen Endenergieverbrauches, die Identifizierung von Maßnahmenfeldern, in denen Kommunen bereits aktiv geworden sind und die quantitative Abschätzung umgesetzter Maßnahmen im Bereich der energetischen Gebäudesanierung (kommunale Liegenschaften).

Die Ergebnisse der Umfrage und kommunale Good-Practice-Beispiele werden vom Difu veröffentlicht.