Zwischenbilanz des Einsatzes der EU-Strukturfonds im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative für städtische Gebiete (URBAN) in den deutschen Ziel-1-Gebieten

Bereich 
Fortbildung
Bearbeiter 
Dipl.-Ing. Wolf-Christian Strauss, Dipl.-Soz. Robert Sander (Projektltg.), Kathleen Töpel
Kooperationspartner 
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
Status 
abgeschlossen
Auftraggeber 
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
Themenfelder 
Laufzeit 
1998 bis 1999

Mit der Gemeinschaftsinitiative URBAN fördert die EU erstmals Maßnahmen für städtische Quartiere. Das Ziel dabei ist, die in zahlreichen Stadtquartieren bestehende kritische soziale und wirtschaftliche Lage zu verbessern. Im Rahmen integrierter Konzepte werden innovative Projekte gefördert: beispielsweise der Anstoß neuer wirtschaftlicher Aktivitäten, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen, Verbesserung der soziokulturellen Infrastruktur, umweltverbessernde Maßnahmen, Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Erstellung von Planungskonzepten und Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen. Großer Wert wurde dabei auf die Förderung solcher Initiativen gelegt, die in dem Gebiet selbst entwickelt wurden. Im ersten Programmplanungszeitraum 1994-1999 wurden Programme in 116 europäischen Stadtquartieren gefördert. In Deutschland sind zwölf Städte an dem Programm beteiligt (Duisburg, Saarbrücken, Bremen, Kiel, Berlin, Brandenburg/ Havel, Chemnitz, Erfurt, Magdeburg, Halle/Saale, Rostock, Zwickau).

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft haben das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und das Difu im Rahmen einer Zwischenevaluierung für die ostdeutschen Programm-Städte die Wirksamkeit des URBAN-Programms untersucht.