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Difu-Berichte 4/2018 - Klimaschutz & Gebäudesanierung: Beispiele und Tools für Kommunen

Neue Publikation unterstützt Kommunen im Zusammenhang mit der Sanierung von Liegenschaften. Das vom Difu im Auftrag des Bundesumweltministeriums konzipierte Themenheft gibt Kommunen Orientierungshilfe und Anregungen.

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Das neue Themenheft „Klimaschutz & Gebäudesanierung“ liefert Städten, Gemeinden und Landkreisen konkrete Anregungen, wie sie eine klimagerechte Gebäudesanierung vor Ort vorantreiben können. Handlungsfelder sind die Sanierung kommunaler Liegenschaften, die Motivation von Eigentümern und die Erneuerung von Quartieren.

Trotz des aktuellen Baubooms in vielen Städten und Ballungsräumen ist die Neubaurate in Deutschland weiterhin vergleichsweise gering. Um die Klimaschutzziele von Bund, Ländern und Kommunen zu erreichen, kommt der energetischen Sanierung des Gebäudebestands eine zentrale Bedeutung zu. Viele Städte, Landkreise und Gemeinden haben sich mittlerweile eigene, ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt. Sie betreiben zum einen selbst zahlreiche Objekte und haben zum anderen die Möglichkeit, auf die Bürger zuzugehen und dabei individuelle, lokale Voraussetzungen zu beachten.

In elf ausführlichen Praxisbeispielen und sechs Exkursen liefern die größtenteils kommunalen Autoren Erfahrungen und Tools, die zur Nachahmung anregen bzw. für die Umsetzung vor Ort von praktischem Nutzen sind. Die Auswahl der vorgestellten Projekte orientiert sich an den möglichen „Hebeln“, die Kommunen beim Thema Gebäudesanierung zur Verfügung stehen:

Städte, Gemeinden und Landkreise haben die Möglichkeit, ihre eigenen Liegenschaften zu sanieren und damit auch als Vorbild für Bürger sowie andere Kommunen voranzugehen. Vorgestellt werden gesamtstädtische Sanierungsstrategien, konkrete Sanierungsbeispiele, Tools zur Berechnung von Kosten und Wertschöpfung sowie Fördermöglichkeiten für Kommunen.

Die Eigentümerstruktur in Deutschland ist stark von Einzelpersonen geprägt, deren Modernisierungsaktivitäten mit Vermögen, Lebensphase und Nutzung der Immobilie verknüpft sind. Kommunen motivieren private Eigentümer zur Sanierung, zum Beispiel durch individuelle Informations- und Beratungskampagnen oder eigene Förderprogramme.

Der „Quartiersansatz“ ist eine weitere Option, um den klimagerechten Umbau in der Kommune voranzutreiben. Viele interessante Aktivitäten finden im Rahmen des Programms „KfW 432“ statt, mit dem der Bund Konzepte und Personal zur Umsetzung in Kommunen fördert. Eine integrale, über das Einzelgebäude hinausgehende Betrachtung ermöglicht eine nachhaltige Entwicklung von Quartieren – beispielsweise bei der Planung von Wärmenetzen, aber auch der Verknüpfung mit weiteren Aspekten wie der Anpassung an die Folgen des Klimawandels, Barrierefreiheit und klimafreundlicher Mobilität.

Mit den in der Reihe „Themenhefte“ veröffentlichten Publikationen greift das Difu, gefördert durch das Bundesumweltministerium, verschiedene Handlungsfelder des kommunalen Klimaschutzes auf. Es werden Ziele, Aufgaben und Inhalte des jeweiligen Themenbereichs aufbereitet und konkrete Erfahrungen aus der Praxis dargestellt.

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