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Difu-Berichte 2/2019 - Energie, Architektur und Baukultur in Einklang bringen

Beim 24. Deutschen Fachkongress für kommunales Energiemanagement diskutierten rund 200 Fachleute in der Landeshauptstadt Wiesbaden über Möglichkeiten der Energieeinsparung sowie Klima- und Ressourcenschutz.

Energiemanagement
Foto: Denise Gladisch/Landeshauptstadt Wiesbaden

Für das Hessische Energieministerium begrüßte Staatssekretär Jens Deutschendorf die Teilnehmenden. Die Energie- und Klimaschutzfachleute beschäftigten sich unter anderem mit der Bedeutung von komplexen Energiekonzepten, die von der Bauleitplanung bis zum Bauprojekt reichen, mit vielfältigen Möglichkeiten der energetischen Sanierung und des Energiemanagements auf Stadt- und Quartiersebene sowie mit Fragen nach einer nachhaltigen Energienutzung im Denkmal. Zu Letzterem informierte Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser über die Aktivitäten des Hessischen Umweltministeriums.

Der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich betonte die Bedeutung des Klimaschutzes für die Kommunen: „Kommunaler Klimaschutz steigert die regionale Wertschöpfung und steigert die Lebensqualität der Menschen in den Städten. Bereits seit 1995 ist die Stadt Wiesbaden Mitglied des Klima-Bündnisses. Dadurch hat sie sich verpflichtet, durch geeignete Informationen, Angebote und Entscheidungen erhebliche Reduktionen im C02-Ausstoß zu vollziehen.“ Hans-Martin ergänzte: „Gerade in Wiesbaden mit zahlreichen historischen und denkmalgeschützten Gebäuden ist die Vereinbarkeit von Energieeffizienz und Architektur ein bedeutendes Thema. Die Baukultur – um die es auf diesem Kongress schwerpunktmäßig geht – ist die Grundlage für eine hohe Lebensqualität. Städtebaulich und architektonisch hochwertige Planungen sind – genauso wie eine effiziente und umweltschonende Energieversorgung – Voraussetzung für Orte, an denen sich Menschen wohlfühlen, gerne leben und arbeiten.“

Difu-Institutsleiter Professor Dr. Carsten Kühl verwies auf die Bedeutung des Energiemanagements für Nachhaltigkeit und Klimaschutz: „Heute spielt auch die Vorbildfunktion, die eine Kommune in diesen Bereichen einnehmen kann, eine wichtige Rolle. Hier kann den Bürgerinnen und Bürgern im wortwörtlichen Sinne vorgeführt werden, wie Klimaschutz – einhergehend mit Energieeinsparung – funktioniert.“

Auf dem Kongress konnten die Teilnehmenden zwischen 16 unterschiedlichen Workshops aus den Bereichen „Energie im Gebäudemanagement“, „Energieeffizienz“, „Erneuerbare Energien“ und „Kommunikation – Motivation – Partizipation“ wählen. Kooperationspartner der Veranstaltung sind der Arbeitskreis „Energiemanagement“ des Deutschen Städtetages, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag. Unterstützt wurde der Kongress von der Landesenergieagentur Hessen sowie weiteren regionalen und deutschlandweiten Partnern.

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