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Projekte mit individuellem Internetauftritt

Projektforen: AGGSE - Arbeitsgruppe gesundheitsfördernde Gemeinde- und Stadtentwicklung

Aktion Fläche

Screenshot Aktion FlächeSeit Ende 2015 führt das Difu im Auftrag des Umweltbundesamts das Projekt "Innovative Instrumente zum Flächensparen und zur Förderung der Innenentwicklung: Kommunaler Praxistest, Schlussfolgerungen für Akteure in Bund, Ländern, Regionen und Gemeinden & Kommunikation der Ergebnisse - Implementierung von Flächensparinstrumenten" durch. Unter der Adresse www.aktion-flaeche.de wurde zum Jahresbeginn 2016 ein in einem Auftrag des UBA bereits konzipiertes Informationsportal erstellt. Aufgabe ist, diesen Prototyp weiterzuentwickeln und zu erproben und zu bewerten hinsichtlich seiner Funktionalität, Wirksamkeit, Nutzbarkeit sowie seines Mehrwertes für kommunale Akteure.

In einem zweiten Projektbaustein werden, gemeinsam mit dem Projektpartner Raum & Energie, Praxistests mit Experten und Kommunen zu kommunalen und regionalen Flächensparinstrumenten durchgeführt werden. Dabei werden zusätzliche erfolgsversprechende Instrumente zum Flächensparen in Kommunen oder Regionen praktisch oder im Planspiel erprobt werden, um Erfahrungen zu deren gegenwärtiger Praxistauglichkeit zu sammeln. Hierdurch soll der in Erarbeitung befindliche Aktionsplan Flächensparen des Bundes auf kommunaler und regionaler Ebene untersetzt werden.

aktion-flaeche.de

 

Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe (AGFJ)

Screenshot Fachtagungen JugendhilfeSeit 1995 veranstaltet die Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe (AGFJ) regelmäßig bundesweite Fachtagungen und Workshops zu aktuellen Anforderungen an die Kinder- und Jugendhilfe, die aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert werden.

Die Veranstaltungen richten sich an leitende Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und sollen in erster Linie dem Austausch von Erfahrungen sowie der Bekanntmachung und Erörterung innovativer Modelle des Verwaltungshandelns bei schwierigen Problemen dienen. Besonders wichtig ist uns dabei, dass die Veranstaltungen von Referentinnen und Referenten aus der kommunalen Praxis mitgestaltet werden, die authentisch und themenbezogen ihre spezifischen Erfahrungen, Probleme und Lösungsansätze in die Diskussion einbringen. Um die Synergien von Kooperationen zu erhöhen, werden aber auch Vertreter aus Wissenschaft und Politik in die Fachtagungen einbezogen und die Diskussion zwischen der öffentlichen und der freien Jugendhilfe und anderen Professionen, die Einfluss auf die Lebensgestaltung von Kindern und Jugendlichen haben, angeregt. Unser Anliegen ist es, durch die Vernetzung unterschiedlicher Akteure bzw. ihrer Perspektiven und Handlungsansätze günstige Rahmenbedingungen zu schaffen und eine ganzheitliche Sicht der Jugendhilfe zu fördern.

Von 1995 bis Mitte 2008 wurden diese Tagungen unter dem Dach des Vereins für Kommunalwissenschaften e.V. veranstaltet, jetzt finden Sie in der Trägerschaft des Deutschen Instituts für Urbanistik statt.

Die fachliche Beratung der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe nimmt ein Beirat wahr, in dem der Deutsche Städtetag, die Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe, die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, die Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugendbehörden, das BMFSFJ sowie Praktikerinnen und Praktiker der Jugendhilfe auf der Ebene von Ländern und Kommunen vertreten sind.

Die Inhalte und Ergebnisse der Fachtagungen werden in der projekteigenen Schriftenreihe "Aktuelle Beiträge zur Kinder- und Jugendhilfe" veröffentlicht.

www.fachtagungen-jugendhilfe.de

 

Bundeswettbewerb "Gesund älter werden in der Kommune – bewegt und mobil"

Screenshot Kommunale SuchtpräventionAm 26. Mai 2015 hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung den Bundeswettbewerb "Gesund älter werden in der Kommune – bewegt und mobil" ausgelobt. Der Wettbewerb hat die Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen als Schwerpunktthema. Unterstützt wird der Wettbewerb vom Verband der Privaten Krankversicherungen und den kommunalen Spitzenverbänden.

Ziel des Wettbewerbs ist es, herausragende kommunale Aktivitäten und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen im Bereich Bewegungs- und Mobilitätsförderung zu identifizieren, zu prämieren sowie in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, um damit zur Nachahmung guter Praxis anzuregen. Hierbei sollen explizit auch Aktivitäten kleinerer Gemeinden im ländlichen Raum sowie von Landkreisen mit in den Blick genommen werden.

Eingeladen zur Teilnahme sind alle deutschen Städte, Kreise und Gemeinden. Als Anreiz zur Wettbewerbsteilnahme steht ein Preisgeld der BZgA in Höhe von insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung.

Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge war der 24. September 2015. Die Preisverleihung findet im April 2016 in Berlin statt.

Mit der Betreuung des Wettbewerbs ist das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) beauftragt worden, das für die Laufzeit des Wettbewerbs ein Wettbewerbsbüro eingerichtet hat.

www.wettbewerb-aelter-werden-in-balance.de

 

Bundeswettbewerb "Kommunale Suchtprävention"

Screenshot Kommunale SuchtpräventionZiel der Reihe "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" ist es, hervorragende kommunale Aktivitäten und Maßnahmen zur Suchtprävention zu identifizieren, zu prämieren sowie bundesweit in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, um damit zur Nachahmung guter Praxis anzuregen.

Der nunmehr 7. Wettbewerb dieser Reihe ist auf Anregung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler und mit Unterstützung der Kommunalen Spitzenverbände sowie des GKV-Spitzenverbandes von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ausgeschrieben worden.

Das Thema des 7. Bundeswettbewerbs lautet "Innovative Suchtprävention vor Ort". Gesucht werden innovative Maßnahmen und Projekte in allen Bereichen der kommunalen Suchtprävention: suchtstoffübergreifende Prävention, suchtstoffspezifische Prävention (u.a. Alkohol, Tabak, Medikamente, synthetische Drogen), Prävention stoffungebundener Süchte (u.a. pathologisches Glücksspiel, exzessive Computerspiel- und Internetnutzung). Es sollen diejenigen Städte, Gemeinden und Landkreise ausgezeichnet werden, die Modellhaftes entwickelt haben, das in seinen Erfolgen übertragbar ist, und mit ihren neuen Ideen zu suchtpräventiven Aktivitäten ein gutes Beispiel für andere Kommunen geben.

Die mögliche Bandbreite für innovative suchtpräventive Maßnahmen und Projekte vor Ort ist groß. Sie reicht von geschlechter- und kultursensiblen Ansätzen über die Nutzung neuer Zugangswege zu Zielgruppen bis zu Maßnahmen, die bislang wenig im Fokus von Prävention stehende Suchtstoffe wie Crystal Meth und neue psychoaktive Substanzen ("Legal Highs") in den Blick nehmen. Innovativ können aber auch suchtpräventive Aktivitäten sein, die bislang wenig angesprochene Zielgruppen einbeziehen oder bei denen mit neuen Partnern zusammengearbeitet wird.

Als Anreiz zur Wettbewerbsteilnahme stellt die BzgA ein Preisgeld von insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich lobt der GKV-Spitzenverband einen Sonderpreis von 10.000 Euro zum Thema "Mitwirkung von Krankenkassen bei innovativen kommunalen Aktivitäten zur Suchtprävention" aus.

Betreut wird der 7. Bundeswettbewerb "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" - wie auch die sechs vorangegangenen Wettbewerbe - durch das Deutsche Institut für Urbanistik.

www.kommunale-suchtpraevention.de

 

Fahrradakademie

Screenshot FahrradakademieDer Nationale Radverkehrsplan 2020 ist das Instrument, mit dem die Bundesregierung den Radverkehr in Deutschland im Rahmen einer nachhaltigen Verkehrs- und Mobilitätspolitik fördert. Fort- und Weiterbildung sowie Informationsversorgung, Austausch und Vernetzung aller in der Radverkehrsförderung Beteiligten spielen in diesem Kontext eine wesentliche Rolle.

Die Fahrradakademie als ein Instrument des NRVP verfolgt diese Zielstellungen und bietet praxisnahe Fort- und Weiterbildungen im Bereich Radverkehr. Seit 2007 wird sie aus Mitteln des Nationalen Radverkehrsplans des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert und durch den Deutschen Städtetag, den Deutschen Landkreistag sowie den Deutschen Städte- und Gemeindebund unterstützt.

Das Fortbildungsangebot richtet sich schwerpunktmäßig an kommunale Akteure in Städten, Gemeinden und Landkreisen sowie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Landesbehörden, Planungsbüros und der Polizei.

Die Fahrradakademie verfolgt eine interdisziplinäre und praxisnahe Herangehensweise an das Thema Radverkehrsförderung. Alle Veranstaltungen der Fahrradakademie werden in Zusammenarbeit mit erfahrenen Referentinnen und Referenten aus der kommunalen Praxis und Forschung durchgeführt. Seminare, Workshops, Exkursionen und weitere Veranstaltungsformate bieten nicht nur vielfältige inhaltliche Anregungen für die eigene Arbeit, sondern auch hervorragende Gelegenheit zur Vernetzung und zum fachlichen Austausch unter Kolleginnen und Kollegen.

www.fahrradakademie.de

 

Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement (REFINA)

Screenshot RefinaDer Förderschwerpunkt "Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement (REFINA)" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung war Teil der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Im Mittelpunkt dieser Strategie steht ein effizienter Umgang mit Grund und Boden. Die Ziele hierfür sind die Reduktion der derzeitigen täglichen Inanspruchnahme von Boden für neue Siedlungs- und Verkehrsflächen auf 30 Hektar pro Tag sowie eine vorrangige Innenentwicklung (Verhältnis von Innen- zu Außenentwicklung = 3:1) bis zum Jahr 2020 mittels Flächenmanagement mit der Vision eines Flächenkreislaufs durch Flächenrecycling (vgl. Fortschrittsbericht 2008 zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie).

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte diese Ziele durch die Förderung von Projekten für eine effiziente Flächennutzung im Förderprogramm REFINA. Basierend auf bereits vorliegenden Forschungsergebnissen und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen regionalen Rahmenbedingungen sollten innovative Lösungsansätze und Strategien für eine Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement erarbeitet und in Form von Demonstrationsvorhaben geprüft und umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang wurden räumliche, rechtliche, ökonomische, organisatorische oder akteursbezogene Innovationen und Modifikationen bestehender Instrumente, Strategien und Vorgehensweisen entwickelt.

www.refina-info.de

 

kommunen innovativ

Screenshot der WebseiteWie können die räumlichen Auswirkungen des demografischen Wandels mit einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Stadt- und Regionalentwicklung gestaltet werden? Fünfzehn Verbundpartnerschaften aus Wissenschaft und Kommune erforschen und erproben hierzu im Zuge der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) innovative Modelllösungen. Durch die Kooperation von Kommunen mit Wissenschaft, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen sollen neue Impulse für die Zukunft der Regionen in Deutschland gesetzt werden. Als Teil des BMBF-Rahmenprogramms "Forschung für nachhaltige Entwicklungen (FONA)" verfolgt die Maßnahme zudem das Ziel, die Rolle der Kommunen als Forschungspartner zu stärken. Unterstützt wird die Fördermaßnahme durch das Wissenschaftliche Begleitungs-, Vernetzungs- und Transfervorhaben "KomKomIn", das gemeinsam vom Difu in Kooperation mit dem Institut Raum & Energie durchgeführt wird.

Die Aufgaben des Begleitvorhabens KomKomIn liegen in der Synthese, Aufbereitung und Kommunikation der Ergebnisse sowie der übergreifenden Vernetzung der geförderten Vorhaben. KomKomIn verfolgt insbesondere das Ziel, die praxisnahen und übertragbaren Forschungsergebnisse zu verbreiten.  Drei eng miteinander verwobene Arbeitsschwerpunkte stehen hierbei im Mittelpunkt:

  • Vernetzung der Akteure und Aktivitäten
  • Kommunikation und Transfer
  • Innovationen in den Kommunen

Die Arbeiten von KomKomIn tragen zum einen dazu bei, den Bekanntheitsgrad der Fördermaßnahme "Kommunen Innovativ" als Ganzes zu stärken. Zum anderen zielen sie auf die Verbreitung der übertragbaren Forschungsergebnisse im Umgang mit den räumlichen Auswirkungen des demografischen Wandels. KomKomIn leistet zudem einen Beitrag dazu, dass Kommunen als Partner in Forschungszusammenhängen nachhaltig gestärkt werden.

kommunen-innovativ.de

 

Nationaler Radverkehrsplan

Screenshot Nationaler RadverkehrsplanMit dem Projekt "Nationaler Radverkehrsplan" hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung einen breiten gesellschaftlichen Dialog über neue Wege zur Fahrradförderung initiiert. Ziel ist, alle Aktivitäten im Fahrradbereich zu bündeln und die Aktivitäten der Kommunen, Länder und des Bundes zu koordinieren.

Eckpunkte für einen "Nationalen Radverkehrsplan":

  • Koordinierung der fahrradtouristischen Angebotspalette sowie deren nationale und internationale Vermarktung;
  • Vernetzung mit Nahverkehrsunternehmen (ÖPNV) und Bahnen;
  • Weiterentwicklung der national bedeutenden Radwege, Qualitätssicherung und Fortsetzung des Ausbaus;
  • Ermittlung der bestehenden finanziellen Fördermöglichkeiten des Radwegebaus;
  • Stärkere Nutzung der Mittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz;
  • Erschließung neuer, auch europäischer Fördertöpfe zur Finanzierung neuer Radwege;
  • Vorrang der Schaffung eines Radwegenetzes vor einem bloßen Ausbau von Wegen;
  • Zusammenfassung und Durchsetzung der drängendsten Maßnahmen in einem gemeinsamen "Lückenschluss-Konzept für Velo-Netze" von Bund, Ländern und Gemeinden;
  • ein Wettbewerb, um die besten radfreundlichen Konzepte zu prämieren.

www.nationaler-radverkehrsplan.de

 

NaWaM INIS

Wissenschaftliches Koordinierungsvorhaben zur Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) "Intelligente und multifunktionelle Infrastruktursysteme für eine zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung" (INIS)

Screenshot der Webseite von NaWaM INISDie Folgen des Klimawandels und eine veränderte Demografie stellen weltweit neue Anforderungen an eine nachhaltige Bewirtschaftung von Wasserressourcen. Dies stellt in Deutschland die Infrastrukturen der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung vor erhebliche Herausforderungen, da die Anpassungsfähigkeit der teilweise veralteten Systeme verbessert und neue flexible Lösungen entwickelt werden müssen. Vor diesem Hintergrund fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunktes "Nachhaltiges Wassermanagement" (NaWaM) mit der Fördermaßnahme "Intelligente und multifunktionelle Infrastruktursysteme für eine zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung" (INIS) die Erforschung und Erprobung neuer Ansätze in der Wasserwirtschaft.

Die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben dieser Fördermaßnahme werden durch ein wissenschaftliches Koordinierungsvorhaben (WK INIS) begleitet. Das Koordinierungsvorhaben wird seit Januar 2013 vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu), der DVGW-Forschungsstelle TUHH (Technische Universität Hamburg-Harburg) und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) gemeinsam durchgeführt.

Ziele und Aufgaben sind dabei:

  • Die Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit, wie Internetpräsenz, Informationsbroschüren, Newslettern, Flyern, und Pressmitteilungen.
  • Die übergreifende Präsentation der Fördermaßnahme INIS auf nationalen und internationalen Tagungen.
  • Die Vernetzung der Verbundforschungsvorhaben und die Unterstützung des Informations-fluss, insbesondere zu projektübergreifenden Querschnittsthemen.
  • Die Organisation von projektübergreifenden Workshops und Statuskonferenzen.
  • Die Information der Fachöffentlichkeit über die Fördermaßnahme und ihre Ergebnisse.
  • Die regelmäßige Berichterstattung in den Fachzeitschriften von DVGW und DWA.
  • Die Vorstellung von Forschungsergebnissen im Rahmen des bestehenden Bildungsangebots von Difu, DVGW und DWA.
  • Die Einbringung der Forschungsergebnisse in das einschlägige Regelwerk.
  • Die Information und Beratung von politischen Entscheidungsträgern.
  • Die Unterstützung der Überführung von Forschungsergebnissen in die Anwendung und praktische Umsetzung.
  • Die Auseinandersetzung mit finanziellen, verwaltungsorganisatorischen und rechtlichen Hemmnissen.

www.bmbf.nawam-inis.de

 

netWORKS

Screenshot netWORKSDeutschlands Kommunen und ihre Wasserwirtschaftsunternehmen bzw. -betriebe stehen vor großen Herausforderungen: Sie müssen auf weitreichende und vielfältige Veränderungen reagieren, wie sie etwa der Klimawandel, steigende Energiepreise oder demografischer Wandel mit sich bringen. Vor diesem Hintergrund zielt der Forschungsverbund netWORKS mit seiner Arbeit auf die konzeptionelle Entwicklung und Implementierung von innovativen und nachhaltigen Lösungen im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung. Praxisbezogen entwickelt netWORKS Handreichungen und Entscheidungshilfen für Kommunen (und ihre Ver- und Entsorgungsunternehmen bzw. -betriebe) als Verantwortliche für die Definition und Erbringung von Leistungen öffentlicher Daseinsvorsorge. Wie lassen sich Prozesse zur Umgestaltung bestehender hin zu neuartigen (semi- und dezentralen) Systemlösungen der kommunalen Wasserwirtschaft gestalten?

Initiiert vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und dem Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) wird das Verbundvorhaben von verschiedenen Forschungseinrichtungen getragen. In netWORKS arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Ingenieurs-, Sozial- und Naturwissenschaften – je nach Projekt in unterschiedlicher institutioneller und fachlicher Zusammensetzung.

Im aktuell laufenden dritten Projekt begleitet netWORKS zwei Modellregionen: Frankfurt am Main und Hamburg. In diesen beiden Modellregionen werden auf Quartiersebene innovative Systemlösungen simuliert, bewertet und umgesetzt, um diese für die Standardanwendung vorzubereiten. So werden exemplarisch die Potenziale und Grenzen der intelligenten Nutzung und Umgestaltung von Wasserinfrastrukturen abgeschätzt, damit Kommunen rational über die angemessene Weiterentwicklung derselben entscheiden können.

www.networks-group.de

 

Online-Wertschöpfungsrechner für die energetische Gebäudesanierung

Screenshot netWORKSGebäude energetisch zu sanieren, spart nicht nur Energie und ist gut für das Klima, sondern schafft auch Arbeitsplätze und trägt zur Wertschöpfung bei. Kommunen können ab sofort mit einem Online-Wertschöpfungsrechner den Umfang solcher regionalökonomischen Effekte selbst ermitteln. Der Rechner steht kostenfrei unter https://wertschoepfungsrechner.difu.de zur Verfügung. Er wurde vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) entwickelt und auf der Kommunalen Klimakonferenz 2016 in Berlin vorgestellt. Durch die Eingabe von Daten zu Gebäudebestand, Sanierungstätigkeit und vor Ort ansässigen Wirtschaftsbetrieben lassen sich kommunale Steuereinnahmen sowie regionale Beschäftigungseffekte und Unternehmensgewinne per Mausklick berechnen. Kommunen können damit etwa herausfinden, wie sie über die gezielte Förderung von energetischen Sanierungen zur kommunalen Wertschöpfung beitragen können. Acht Kommunen aus ganz Deutschland waren bei der Entwicklung des Rechners an Testläufen beteiligt, so dass die Erprobung in der Praxis sichergestellt ist.

Anhand des Onlinerechners können Kommunen ermitteln, wie hoch die ökonomischen Effekte der energetischen Gebäudesanierung bereits sind, aber auch, wie sich mit einer Steigerung der Sanierungsrate die kommunale Wertschöpfung erhöhen ließe. Die Ergebnisse der Berechnungen werden in Form von Tabellen und Grafiken zur Verfügung gestellt. Sie können Gemeinden und andere Akteure vor Ort dabei unterstützen, für Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung zu werben. Auch für lokale Entscheidungsträger können die Kennzahlen hilfreiche Argumente liefern, um kommunale Energieberatungen, Informationskampagnen und Förderprogramme im Bereich der energetischen Gebäudesanierung trotz knapper Kassen auf- oder auszubauen.

Das IÖW hat unter Mitarbeit von Ecofys die dem Wertschöpfungsrechner zugrundeliegenden Berechnungen entwickelt und erste Hochrechnungen für fiktive Beispielkommunen und für ganz Deutschland vorgenommen. Mit dem Wertschöpfungsrechner werden diese Studienergebnisse für die Praxis verfügbar gemacht. Dazu Projektleiterin Dr. Julika Weiß vom IÖW: "Zahlen zu regionalökonomischen Effekten stoßen vor Ort auf hohes Interesse. Dies zeigte bereits der seit 2011 verfügbare Wertschöpfungsrechner für erneuerbare Energien. Solche Daten helfen dabei, den Blick vom Aufwand hin zum Nutzen zu verschieben." Jan Walter, Projektleiter beim Difu, ergänzt: "Wir haben das Werkzeug entwickelt, um die Klimaschutzdebatte in Kommunen zu fördern. Schließlich hat die private Investition, beispielsweise in eine neue Gebäudehülle oder eine hocheffiziente Heizung mit solarthermischer Unterstützung, gleich mehrere Vorteile: Sie erhöht die Wirtschaftskraft in der Region, verringert den Abfluss von Geldströmen durch den Einkauf fossiler Energieträger, schafft Arbeitsplätze vor Ort und wird nicht zuletzt durch die Bundesregierung gefördert." Die Entwicklung des Wertschöpfungsrechners wurde vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. An ersten Pretests des Rechners nahmen die Städte Arnsberg, Bad Hersfeld, Cloppenburg, Elmshorn, Mannheim, Offenbach, Uebigau-Wahrenbrück sowie die Gemeinde Niestetal teil. Ein Handbuch unterstützt bei der Dateneingabe und gibt zusätzliche Hintergrundinformationen.

wertschoepfungsrechner.difu.de

 

Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz

 Kommunaler KlimaschutzDas Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um Fördermöglichkeiten, Potenziale und andere Aspekte des kommunalen Klimaschutzes. Im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMUB) unterstützt das SK:KK speziell Kommunen durch Beratung zu Fördermöglichkeiten, mit Fach- und Vernetzungsveranstaltungen und Veröffentlichungen zu unterschiedlichen Schwerpunkten sowie einer Website mit zahlreichen weiterführenden Informationen. Zusätzlich bringt es seine Expertise in den wissenschaftlichen und fachpolitischen Diskurs ein. Damit wird das Angebot der seit 2008 bestehenden Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz fortgesetzt und erweitert.

Veranstaltungen und Veröffentlichungen
In zahlreichen Fach-, Fortbildungs- und Vernetzungsveranstaltungen – vom SK:KK ganzjährig und deutschlandweit zu unterschiedlichen Themen angeboten – tauschen sich Kommunen praxisnah und auf Augenhöhe aus und profitieren von den Erfahrungen andernorts. Abgerundet wird das Angebot durch themenspezifische Veröffentlichungen. Kommunale Fachbeiträge und aufbereitete Praxisbeispiele informieren und regen zur Nachahmung an.

Die Nationale Klimaschutzinitiative
95 Prozent weniger Treibhausgase sollen in Deutschland emittiert werden – bis 2050 will die Bundesregierung dieses ehrgeizige Ziel erreichen. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das BMUB seit 2008 Projekte und Programme, die dieses Ziel unterstützen. Eines der Programme im Rahmen der NKI ist die "Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen" (Kommunalrichtlinie) – ein speziell auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Städte, Gemeinden und Landkreise zugeschnittenes Förderprogramm. Es unterstützt Kommunen, die sich für den Klimaschutz engagieren und ihre Energiekosten dauerhaft senken wollen. Beratung zur Kommunalrichtlinie bietet das Service- und Kompetenzzentrum im Rahmen der bundesweiten Hotline 030/39001 – 170.

www.klimaschutz.de/de/themen/kommune

 

Vielfalt in Stadt und Land

Screenshot netWORKSSeit Juli 2015 bearbeitet das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) das Forschungs-Praxis-Projekt "Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten – sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe". Das Forschungs-Praxis-Projekt ist als Kooperationsvorhaben mit einem aktivierenden Forschungsansatz angelegt. Kooperationspartner sind das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund.

Gefördert wird das auf drei Jahre angelegte Projekt aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der EU, über Projektfördermittel des BAMF und das Förderprogramm "WIR – Wegweisende Integrationsansätze Realisieren" des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

www.vielfalt-in-stadt-und-land.de