Foto eines von Hitze erschöpften Hundes auf Straßenpflaster
Umwelt

Hitzesommer 2018 – Ad-hoc-Erhebung in Kommunen

Das Projekt zieht ein erstes Resümee des Hitzesommers 2018 in Kommunen in Deutschland. Durch Telefoninterviews mit Fachleuten wurden die Auswirkungen und Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit und urbanes Grün erhoben und resultierende Handlungs- und Unterstützungsbedarfe für die Kommunen benannt.

Die mehrwöchige Hitze- und Trockenperiode im Juli und August 2018 hat Städte und Gemeinden, die Bevölkerung, soziale Einrichtungen und lokale Wirtschaft vor besondere Herausforderungen gestellt: Temperaturen von fast 40° C in vielen Teilen Deutschlands und wochenlange Trockenheit, Innenstädte und Wohnviertel, die auch nachts nicht mehr abkühlten, und ausgetrocknete Bäume, Grünflächen und Feuchtgebiete, die von Feuerwehren, mit Wasserwerfern der Polizei oder von engagierten Bürgerinnen und Bürgern bewässert wurden.

Der Hitzesommer 2018 hat nach längerer Zeit wieder fühlbar und erfahrbar gemacht, welche temperaturbezogenen klimatischen Herausforderungen in Zukunft auf Kommunen, Bevölkerung, Umwelt, Wirtschaft und Infrastruktur in Deutschland und Europa zukommen. Die Vielzahl der in Medien und auf Websites berichteten Reaktionen, Gegenmaßnahmen, Aufrufen und Warnhinweisen von Kommunen, Fachbehörden oder Landes- und Bundesministerien während der heißen Wochen zeigen es deutlich: Es ist Zeit für eine breit angelegte, fachlich integriert und konsequent umgesetzte Hitzevorsorge in Kommunen.

Das Projekt zeiht ein erstes Resümee zum Hitzesommer 2018 und benennt resultierende Handlungs- und Unterstützungsbedarfe für Kommunen, die kommunalen Spitzenverbände, die Bundesländer und den Bund.

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Vollständiger Projekttitel

Resümee Hitzesommer 2018 - Durchführung einer Ad hoc-Erhebung in Kommunen in Deutschland

Laufzeit

bis

Forschungsbereich

Umwelt

Drittmittelgeber

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

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