Transformative Strategien einer integrierten Quartiersentwicklung: Handlungskonzepte und Bewertungsoptionen für Schwarmstädte (TRASIQ)

Bereich 
Stadtentwicklung, Recht und Soziales
Bearbeiter 
Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold, Öko-Institut e. V. (Projektltg.), ILS-Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH, Wissenschaftsstadt Darmstadt, Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Stadt Griesheim, FBV Stadtentwicklung, Stadtplanungs- und Umweltamt
Status 
laufend
Auftraggeber 
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Themenfelder 
Laufzeit 
2017 bis 2019

Ziel des Gesamtvorhabens TRASIQ: Lösungsvorschläge zum Umgang mit sozialen, demografischen und ökologischen Zielkonflikten im Quartier - und davon ausstrahlend im Gesamtsystem Stadt - zu entwickeln. Das Difu setzt sich im Schwerpunkt mit den verschiedenen Zielen für das Wohnen - dieses soll CO2-arm, ressourcen- und flächensparend, gesund und bezahlbar sein - auseinander.

Dazu gilt es abzuschätzen:

  • Welchen Einfluss können Kommunen auf die Themen nehmen?
  • Welche Instrumente stehen ihnen zur Verfügung?
  • Wie lassen sich eine Implementierung sowie Monitoring-Ansätze ressortübergreifend gestalten?

Die Fragen werden anhand von fünf bis zehn Kommunen mit umfangreichen wohnungspolitischen Aktivitäten untersucht. Anhand vorliegender Dokumente und Expertengespräche werden die dort vollzogenen Transformationsprozesse mit Blick auf Erfolgsfaktoren analysiert. Daneben werden auch "Störfaktoren" ermittelt. Die Erkenntnisse fließen in die mit den Kommunen Darmstadt und Griesheim entwickelten Zukunftsszenarien für Entwicklungsgebiete ein. Als Gesamtergebnis entwickelt das Projekt Handlungsempfehlungen zur Transformation städtischen Wohnens unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten sowohl auf kommunaler als auch auf nationaler Ebene.

Das Forschungsprojekt wird im Verbund mit Öko-Institut e.V. (Freiburg, Leadpartner), ILS – Institut f. Landes- und Stadtentwicklungsforschung (Dortmund) und den Städten Darmstadt und Griesheim durchgeführt. .

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Sozial-ökologische Forschung