Wärmewende - Kommunale Lösungen für die europaweite Energiekrise?

Online-Diskussionsreihe Green Cities 2035

Do 24 Nov 22

In der Klimadebatte war schon länger klar, dass die Wärmeversorgung möglichst komplett und möglichst schnell auf regenerative Energieträger umgestellt werden muss. Denn knapp 30 Prozent der CO2-Emissionen Deutschlands entfallen auf den Gebäudebereich. Nur 15 Prozent der Wärmeproduktion ist regenerativ. Zudem ist der Wärmesektor größer als der Stromsektor: Mehr als die Hälfte des jährlichen Endenergiebedarfs wird in Form von Wärme genutzt.

Kommunen spielen bei der Dekarbonisierung der Wärmeversorgung eine wichtige Rolle, denn Wärme ist lokal: Sie kann nicht über große Distanzen transportiert werden.
Wir diskutieren mit Kommunalpolitik, Stadtwerken und Wohnungsbaugesellschaften:

  • Wie erreicht man bis 2030 eine Halbierung des Heizenergiebedarfs und eine weitgehende Umstellung der Heizenergie auf Erneuerbare?
  • Welche neuen Infrastrukturen braucht man, wer investiert dort unter welchen Bedingungen?
  • Wie bleibt Wärme bezahlbar?
  • Was kann die Wärmeplanung erreichen?

Mit:

  • Christian Maaß, Leiter der Abteilung Energiepolitik - Wärme und Effizienz, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
  • Susanna Tausendfreund, Bürgermeisterin der Gemeinde Pullach
  • Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer ProPotsdam GmbH.Stadtwerke (angefragt)
  • Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der enercity AG (angefragt)
Leitung
riechel [at] difu [dot] de
Sabine Drewes (Heinrich-Böll-Stiftung)

Details

Vertreter*innen von Städten, Gemeinden und Landkreisen, Vertreter*innen aus Unternehmen, lokalen Initiativen, Forschung und Wissenschaft, Kommunalpolitisch Aktive und Interessierte
Heinrich-Böll-Stiftung
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
Freie Plätze verfügbar
24.11.2022
17:00-19:00 Uhr
Online

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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