Difu-Seminar

Kuratierte Innenstädte

Ressortübergreifende Zusammenarbeit in der kulturellen Stadtentwicklung

Mo 13 Jun 22
Di 14 Jun 22

Die infolge der Corona-Krise beschleunigte Abwanderung des Einzelhandels und die hohen Gewerbemieten erfordern es, das Verständnis von attraktiven Innenstädten neu auszuloten. Es bedarf daher innovativer Ansätze, um die veränderten Ansprüche an Nachhaltigkeit, städtischen Gemeinschaftsleben und Erlebnisorientierung in die Weiterentwicklung der Innenstädte zu integrieren. Dieser Prozess kann neue Impulse vor allem dann integrieren, wenn (Innen-)Stadtentwicklung als eine kooperative Aufgabe in den Kommunen verstanden wird. Das Difu-Seminar nimmt Potentiale einer kulturellen Innenstadtentwicklung in den Fokus und regt zu einem ressortübergreifenden Ideenaustausch an.

Denn Kulturinstitutionen und die freie Kulturszene sind wichtige Anziehungspunkte innerhalb der Stadtzentren, erzeugen Erlebnisse und bieten Raum für Diskurse – in Innen und Außenräumen. Über soziokulturelle Angebote und partizipative Formate entfalten Kulturschaffende zudem eine integrative und aktivierende gesellschaftliche Kraft. Darüber hinaus bietet eine künstlerische Praxis, die räumliche Strategien reflektiert und Stadtraum gestaltet, ein kreatives Potential im Kontext der Stadtentwicklung. Handlungsfelder erwachsen zudem an der Schnittstelle, in denen städtische Kurator*innen als gestaltende Akteure innerhalb der Innenstadtentwicklung mitwirken. Wie können Kultur- und Kreativwirtschaft in innerstädtische Räume hineinwirken?

In der produktiven Arbeitsatmosphäre dieses Seminars besteht die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, wie kulturelle Akteure zum Vitalisieren von Innenstädten beitragen können. Eine Exkursion ins Haus der Statistik am Alexanderplatz in Berlin vergegenwärtigt die Potentiale durch das unmittelbare Erkunden des räumlichen Modellprojekts.

Leitung
wacker [at] difu [dot] de

Details

Führungs- und Fachkräfte aus den kommunalen Bereichen, insbesondere der Stadtentwicklung, Stadtplanung, Kulturmanagement und Kulturpolitik, Wirtschaftsförderung, Umwelt, Liegenschaften sowie für Ratsmitglieder

Für Mitarbeiter*innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:

  • 255,– Euro für Teilnehmer*innen aus Difu-Zuwenderstädten
  • 385,– Euro für Teilnehmer*innen aus den Mitglieds- kommunen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Deutschen Landkreistages sowie NGO's.

Für alle übrigen Teilnehmer*innen gilt ein Preis von 495,– Euro.

Diese Gebühren sind nach § 4 UStG Abs. 22a steuerfrei.

Mittag- und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, Kosten für Anfahrt und Unterkunft müssen selbst getragen werden.

Anmeldeschluss ist zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn.

Absagen / Stornierung durch Teilnehmende
Stornierungen müssen schriftlich erfolgen. Eine  kostenfreie  Stornierung  ist  bis 14  Tage  vor  der  Veranstaltung  möglich.  Eine  schon  bezahlte  Teilnahmegebühr wird in diesem Fall voll erstattet. Bei Stornierungen ab dem 13. Kalendertag vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen ist die volle Teilnahmegebühr fällig. Im Verhinderungsfall kann gerne schriftlich ein Ersatz benannt werden.

Änderungsvorbehalte und Absagen durch den Veranstalter
Bei zu geringer Beteiligung behalten wir uns vor, Veranstaltungen abzusagen. Die Gebühr wird in diesem Fall selbstverständlich erstattet. Die Übernahme jeglicher Ersatz- und Folgekosten der Teilnehmenden wegen Ausfall von Veranstaltungen oder Verschiebung von Terminen sind ausgeschlossen. Aus wichtigen inhaltlichen oder organisatorischen Gründen kann es im Einzelfall erforderlich sein, Programmänderungen vor oder während der Veranstaltung vorzunehmen.

Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese und alle erforderlichen Informationen finden Sie unter: www.difu.de/agb.

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
Deutscher Städtetag (DST)
Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
Warteliste
13.06.2022 - 14.06.2022
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstraße 13-15
10969 Berlin
Anja Kleppek

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