Difu-WebSeminar

E-Tretroller in deutschen Mittelstädten

„Stolperfallen“ oder Beitrag zur Mobilitätswende?

Mi 15 Sep 21

E-Tretroller – umgangssprachlich auch als E-Scooter bezeichnet - sind als Elektrokleinstfahrzeuge seit Juni 2019 in Deutschland zugelassen. Während in den Jahren 2019 und 2020 Anbieter von E-Tretrollern in Verleihsystemen vor allem in Metropolen und den Kernbereichen der großen Städte ihr Angebot ausgerollt haben, sind im Jahr 2021 zunehmend die kleineren Großstädte und Mittelstädte als Geschäftsgebiet seitens der Anbieter entdeckt worden. Im Gegensatz zum starren öffentlichen Nahverkehr sowie der fehlenden Radverkehrsförderung in vielen Mittelstädten bieten die E-Tretroller flexible Lösungen an, sollen aber nicht zu Lasten des Fußverkehrs, der Nutzung des öffentlichen Raums und der Barrierefreiheit von Menschen mit Behinderungen gehen.

Im Seminar soll diskutiert werden, welche Möglichkeiten für Kommunen – insbesondere für Mittelstädte mit knapper Personal- und Finanzausstattung - existieren, die E-Tretroller-Verleihsysteme gut zu administrieren. Neben den kommunalen und rechtlichen Aspekten werden die Sichtweisen der Anbieter und betroffenen Akteursgruppen erörtert.

Für die Diskussion stehen folgenden Fragen im Fokus:

  • Welche kommunalen und rechtlich möglichen Regulierungsansätze gibt es und welche davon haben sich in der Praxis bewährt?
  • Können Konflikte zwischen E-Tretroller-Nutzenden und anderen Verkehrsteilnehmenden entschärft werden?
  • Wie können betroffene Akteursgruppen vor Ort gehört und die Diskussion eingebunden werden?
  • Wie langfristig und nachhaltig sind die Angebote der Anbieter von E-Tretroller- Verleihsystemen und wie kann ein gutes Miteinander in den Städten gelingen?
Leitung
hertel [at] difu [dot] de

Details

Führungs- und Fachpersonal aus der Verkehrs- und Stadtplanung, Ordnungsämter und Straßenverkehrsbehörden, Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger, Mobilitätsdienstleister, private Planungsbüros sowie Ratsmitglieder

Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:

  • 110,– Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten
  • 150,– Euro für Teilnehmer/innen aus den Mitgliedskom­mu­nen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Deutschen Landkreistages sowie NGO's.

Für alle übrigen Teilnehmer/innen gilt ein Preis von 180,– Euro.

Diese Gebühren sind nach § 4 UStG Nr. 22a steuerfrei.

Absagen / Stornierung durch Teilnehmende
Stornierungen müssen schriftlich erfolgen. Eine  kostenfreie  Stornierung  ist  bis 
14  Tage  vor  der  Veranstaltung  möglich.  Eine  schon  bezahlte  Teilnahmegebühr wird in diesem Fall voll erstattet. Bei Stornierungen ab dem 13. Kalendertag vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen ist die volle Teilnahmegebühr fällig.
Im Verhinderungsfall kann gerne schriftlich ein Ersatz benannt werden.

Änderungsvorbehalte und Absagen durch den Veranstalter
Bei zu geringer Beteiligung behalten wir uns vor, Veranstaltungen abzusagen. Die Gebühr wird in diesem Fall selbstverständlich erstattet. Die Übernahme jeglicher Ersatz- und Folgekosten der Teilnehmenden wegen Ausfall von Veranstaltungen oder Verschiebung von Terminen sind ausgeschlossen. Aus wichtigen inhaltlichen oder organisatorischen Gründen kann es im Einzelfall erforderlich sein, Programmänderungen vor oder während der Veranstaltung vorzunehmen.

Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese und alle erforderlichen Informationen finden Sie  unter: www.difu.de/agb.

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
Kanzlei BBG und Partner
ausgebucht
15.09.2021
WebSeminar
Online
kleppek [at] difu [dot] de

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