DB-Veranstaltungsticket

Altersarmut in Städten

Kommunale Handlungsmöglichkeiten

29. - 30. Oktober 2020 in Berlin

Altersarmut wird zunehmen – davon muss allein schon angesichts der Verrentungswelle der geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1964 („Babyboomer“) mit häufig gebrochenen Arbeitsbiografien sowie der Absenkung des Rentenniveaus bis zum Jahr 2030 ausgegangen werden. Mit Blick in die Praxis lässt sich jedoch feststellen: Kaum eine Kommune hat Altersarmut bislang explizit zu einem handlungsleitenden Thema gemacht und ist – so die These – darauf vorbereitet, mit kompensatorischen Maßnahmen Druck aus dieser spezifischen Armutssituation zu nehmen. Vor diesem Hintergrund sollen in dem Seminar folgende Fragen im Mittelpunkt stehen:

  • (Wie) wird das Thema „Altersarmut“ auf der kommunalen Ebene wahrgenommen?
  • Wo werden kommunale Steuerungs- und Handlungsmöglichkeiten gesehen?
  • Wie und in welchen Handlungsfeldern wird wo bereits gehandelt?
  • An welchen Stellen lassen sich konzeptionelle und Handlungs-„Lücken“ bzw. weitere Potenziale identifizieren?

Es liegt auf der Hand, dass Maßnahmen und Projekte einer( integrierten, sozialraumorientierten) Stadt- und Quartiersentwicklung Armut generell und Altersarmut speziell nicht verringern können. Die sozialen und räumlichen Kontexte des Lebensortes alter armer Menschen bieten jedoch in fast allen Handlungsfeldern Ansatzpunkte für Entwicklungen, die im Sinne positiver Unterstützungen kompensatorische Wirkungen entfalten können.

Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 13-15
10969 Berlin
Leitung:Dr. Thomas Franke
Dr. Beate Hollbach-Grömig
Zielgruppen:

Führungs- und Fachpersonal aus der Kommunalverwaltung, aus den Bereichen Stadtentwicklung, Stadtplanung, Soziales, Wohnen, aus kommunalen Wohnungsunternehmen sowie Ratsmitglieder

Veranstalter:
Anmeldung:

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Anmeldeschluss ist zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn.

Kosten: 

Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:

  • 255,– Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten
  • 385,– Euro für Teilnehmer/innen aus den Mitgliedskommunen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Deutschen Landkreistages sowie NGO's.

Für alle übrigen Teilnehmer/innen gilt ein Preis von 495,– Euro.

Diese Gebühren sind nach § 4 UStG Abs. 22a steuerfrei.

Mittag- und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, Kosten für Anfahrt und Unterkunft müssen selbst getragen werden.

Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Diese und alle erforderlichen Informationen finden Sie unter:
www.difu.de/agb.

Ansprechpartner:
Anja Kleppek
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